Mental fit für Topleistungen

So werden Sie in wenigen Schritten stark für den Job

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Mentale Stärke lässt sich trainieren

Sie wollen im Job Top-Leistungen bringen und sich in Stresssituationen behaupten? Mit diesen Tricks werden Sie mental stark und meistern jede Herausforderung.

"Ein mental starker Mensch ist in der Lage, genau im richtigen Moment Höchstleistungen zu vollbringen — egal, welche Umgebungsbedingungen herrschen, oder wie stark die Konkurrenz ist", erklärt Sport-Mental-Couch Anja Faras. Diese Eigenschaft macht Sie im Job zu einem echten Überflieger. Aber wie erreichen Sie die nötige mentale Stärke für Top-Leistungen?

Mit Mental-Training zum Erfolg

Damit Sie in der Lage sind, auch unter großem Druck Leistung abzurufen, rät Sport-Mental-Coach Anja Faras gegenüber Businessinsider.de zu einem Mental-Training. Dieses baut das Selbstbewusstsein auf und sorgt für innere Ruhe und Ausgeglichenheit. So bleiben Fähigkeiten auch unter Stress nutzbar, z.B. bei einem Bewerbungsgespräch, in Gehaltsverhandlungen oder einer Präsentation vor dem Chef.

Hier gilt: Üben, üben, üben . Vor jeder Herausforderung sollten Sie die Situation immer wieder durchgehen und ruhig auch auswendig lernen, was Sie sagen oder tun möchten. Das vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und hilft Ihnen, den Faden schnell wiederaufzunehmen, wenn sie ihn mal verloren haben.

Erfolge erleben durch Visualisierung

Das eigentliche Mental-Training beginnt danach in Form einer Visualisierung: Stellen Sie sich Ihr Ziel ganz genau vor. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie es erreicht haben? Visualisieren Sie den kompletten Verlauf der Situation, also zum Beispiel die Präsentation, oder die Verhandlung, bis Sie zu der gewünschten Endsituation gelangen.

Malen Sie alles "in Gedanken aus wie einen Film", rät Faras. Dabei sollten Sie versuchen, so gründlich und umfassend wie möglich vorzugehen. Wie riecht der Raum, ist es warm oder kalt, hören Sie, wie sich jemand räuspert? Das klingt vielleicht seltsam, so erreichen Sie aber, dass Sie die Situation als bekannt erleben, wenn es dann wirklich so weit ist.

Nur positive Gedanken zulassen

Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Ihre Visualisierung positiv formulieren. Es herrscht etwa eine angenehme Stimmung im Raum, Ihr Chef ist gut gelaunt und entspannt, Sie sind sehr gut vorbereitet und können Ihre Präsentation sicher und spannend halten.

Faras betont, wie wichtig es ist, seine Gedanken von Anfang an positiv zu formulieren: "Ich sage zu meinen Klienten: Egal ob man sagt 'ich kann' oder 'ich kann nicht', man hat immer recht." Lösen Sie sich also von Ihren Ängsten, denn diese sind der größte Feind Ihrer mentalen Stärke. Überlegen Sie sich gar nicht erst, wie Sie im Fall einer negativen Reaktion handeln. Das blockiert Sie nur. Alles wird gut laufen und das wissen Sie. Das ist das einfache Geheimnis mentaler Stärke.

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Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
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Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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