Einfach und elegant formuliert

Mit diesen genialen E-Mail-Tricks wirken Sie im Job professioneller

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Das Verfassen von Mails geht nicht jedem leicht von der Hand.

E-Mails stellen im Büroalltag oft die größte Hürde dar. Stundenlang wird an Formulierungen gefeilt und doch ist man nie zufrieden. Eine Frau hat jetzt Tipps.

Einmal im Urlaub gewesen und schon ist das E-Mail-Postfach in der Arbeit am Überquellen. Für viele ist das Beantworten von Geschäftsmails die mühsamste und komplizierteste Aufgabe im Job. Wie schreibe ich dem Chef? Können meine Worte falsch verstanden werden? Wie spreche ich kritische Punkte in einer Mail an Kunden an? Oft sitzen Mitarbeiter dann gefühlt stundenlang vor der geöffneten Mail, bevor diese endlich Form annimmt.

Frau fertigt Guide für freundliche und zielführende Arbeitsmails an

Dani Donovan, Designerin und Illustratorin, hat sich nun länger mit dem Thema beschäftigt und sich für typische Themen elegantere und zielführendere Formulierungen überlegt. Ihre Ergebnisse präsentierte sie auf Twitter. Hier einige Beispiele: Statt "Entschuldigen Sie die Verspätung" bevorzugt sie nun den Satz "Danke für Ihre Geduld". Damit will sie unterschwellig ausdrücken: 'Ich habe es vergessen, aber Sie können damit umgehen'.

Zudem hält sie es für sinnvoller den Arbeitskollegen & Co. ein zeitliches Limit für Aufgaben zu setzen. Anstatt zu fragen "Wie passt es dir am besten", möchte sie in Zukunft lieber schreiben: "Schaffst du es bis _:_?"

Ihre gesamten Ergebnisse hat sie auf Instagram in einer Tabelle dargestellt:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

I've been working on being more conscious of how I write emails, and made this handy printable guide! . I have a bad habit of overusing exclamation points, emojis, and qualifiers like "just" and "possibly" to sound extra-friendly and non-threatening in emails. (“Just wondering / just confirming / just checking / just making sure / just wanted to let you know”) . You are allowed to take up space. Your voice deserves to be heard. Your opinions matter. You don’t need to apologize for existing or asking for what you need. You are not “bossy” or “bitchy” for not sounding like a pep-machine 24/7. . If you act like a doormat, you better develop a taste for shoe leather. You have power too. Don’t be afraid to stand up for yourself— no one else is gonna do it for you. . Want to support my art, join our awesome Discord community, and get exclusive access to see new comics before anyone else? Link in bio

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Auffallend ist: Anstatt sich für Fehler und Missgeschicke zu entschuldigen oder in Panik zu geraten, will Dani Donovan mit positiven Formulierungen wie "Danke für den Hinweis!" punkten. Heikle Themen - wie Aufgaben, die von Kollegen vergessen oder verschoben wurden - will sie nicht mehr zu vorsichtig ansprechen, sondern freundlich, aber bestimmt Fristen festlegen, bis etwas geschafft werden sollte. Phrasen, die sie unsicher wirken lassen (z.B. "ich denke") oder Sätze, die in Fragen enden, streicht sie ebenfalls aus ihrem E-Mail-Verkehr.

Auch interessant: Fünf Tricks, wie Sie bei Chefs und Kollegen beliebt werden.

Auf Instagram erklärt sie: "Es ist dir erlaubt, etwas Zeit zu beanspruchen. Deine Stimme sollte gehört werden. Deine Meinung zählt. Du musst dich nicht ständig für deine Existenz entschuldigen oder dafür, dass du nach etwas fragst, das du brauchst. Du klingst nicht 'herrisch' oder 'bissig', wenn du nicht 24/7 im Pep-Talk redest."

Lesen Sie auch: Personaler schickt Bewerberin (25) fiese E-Mail - doch sie rächt sich.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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