Ein Experte klärt auf

Dieser Mythos um den Arbeitsvertrag hält sich hartnäckig – ist aber falsch

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Nicht jedes Gerücht um den Arbeitsvertrag stimmt auch.

Beim Thema Arbeitsvertrag geistern viele Halbwahrheiten durch die Köpfe von Angestellten. Ein Mythos hält sich dabei besonders hartnäckig.

Jeder Angestellte hat ihn – aber die wenigsten kennen sich damit aus: mit dem Arbeitsvertrag. Deshalb geistern im Internet und in den Köpfen vieler Mitarbeiter auch immer wieder Halbwahrheiten herum, die sich zu regelrechten Mythen entwickeln.  

"Arbeitsverträge gelten nur schriftlich" – was ist dran? 

Einer davon lautet: Arbeitsverträge gelten nur, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Doch das ist tatsächlich falsch, meint Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Berlin. Gegenüber der dpa erklärt er, dass die Schriftform beim Arbeitsvertrag hier lediglich als Beweis diene. Damit eine Vereinbahrung gültig sei, brauche es keinen Arbeitsvertrag. 

Wenn Mitarbeiter also etwa eine neue Führungsposition im Unternehmen übernehmen, bevor ihr Arbeitsvertrag ergänzt bzw. angepasst wurde, stellt dies kein Problem dar – die Vereinbarung gilt auch mündlich.

Schriftlicher Nachweis erst einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses

Dennoch ist der Arbeitgeber nach § 2 Abs. 1 des Nachweis­gesetzes (NachwG) verpflichtet, spätestens einen Monat nach Arbeitsbeginn dem Mitarbeiter einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Vertragsbedingungen auszuhändigen, meint Rechtsanwalt Robert Binder auf dem rechtsportal refrago.

Lesen Sie auch:  Überstunden - Wenn dieser Satz im Arbeitsvertrag steht, können Sie klagen.

Von Andrea Stettner

In diesen Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf.
Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf. © Pixabay
Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf.
Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf. © Getty Images/iStockphoto
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben.
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben. © Pixabay
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden.
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden. © Pixabay
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich.
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich. © Getty Images/iStockphoto
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl.
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl. © Pixabay
Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte.
Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte. © Pixabay
Platz 3: Ein handfester Job, dankbare Kunden und  Selbständigkeit: 76 Prozent der Klempner sind zufrieden.
Platz 3: Ein handfester Job, dankbare Kunden und  Selbständigkeit: 76 Prozent der Klempner sind zufrieden. © Pixabay
Platz 2: Anderen etwas Gutes tun macht selbst glücklich - vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass Friseure und Kosmetiker trotz mauer Bezahlung mit 79 Prozent zu den zweitglücklichsten Arbeitnehmern gehören.
Platz 2: Anderen etwas Gutes tun macht selbst glücklich - vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass Friseure und Kosmetiker trotz mauer Bezahlung mit 79 Prozent zu den zweitglücklichsten Arbeitnehmern gehören. © Pixabay
Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind.
Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind. © Pixabay

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