Mutterschutz

Schwangere dürfen auch kurz vor der Geburt noch arbeiten

+
Das Beschäftigungsverbot für schwangere Frauen ist sechs Wochen vor der Entbindung relativ. Danach gibt es keine Spielräume mehr. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Das Beschäftigungsverbot für Frauen im Mutterschutz gilt nur eingeschränkt. Zumindest in der Zeit vor der Geburt. Danach müssen sie ihren Arbeitswunsch zurückstellen.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für Frauen im Mutterschutz gilt ein Beschäftigungsverbot. Dabei gibt es aber Unterschiede zwischen der Zeit vor und der Zeit nach der Geburt, erklärt der Bund-Verlag: Während der letzten sechs Wochen vor dem Entbindungstermin ist das Beschäftigungsverbot nur relativ.

Das bedeutet, dass Schwangere auf eigenen Wunsch weiter arbeiten dürfen - wenn der Arzt nicht Ruhe verordnet hat. Die Bereitschaft zur Arbeit dürfen Schwangere aber jederzeit widerrufen, mehr als acht Stunden pro Tag sind zudem nicht erlaubt. Nach der Geburt ist das Beschäftigungsverbot dagegen absolut: Arbeitgeber dürfen Mütter in dieser Zeit nicht beschäftigen - selbst wenn diese das wünschen. Diese Phase dauert bei regulären Geburten acht, bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen.

Blogpost beim Bund-Verlag

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Krankmeldung - Das müssen Sie beachten 
Krankmeldung - Das müssen Sie beachten 
Wie werde ich Brauer und Mälzer?
Wie werde ich Brauer und Mälzer?
Raus aus dem Kinderzimmer: Vier eigene Wände für Azubis
Raus aus dem Kinderzimmer: Vier eigene Wände für Azubis
Bonus für Betriebstreue darf Arbeitnehmer nicht einschränken
Bonus für Betriebstreue darf Arbeitnehmer nicht einschränken

Kommentare