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Teamarbeit im Homeoffice: Vier Tipps, wie ein stressfreies Miteinander im Job funktioniert

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Von: Carina Blumenroth

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Von gemeinsam im Büro zu allein am Bildschirm daheim – Homeoffice hat den Arbeitsalltag von vielen verändert. Teamarbeit kann allerdings trotzdem funktionieren.

Mit Kolleginnen und Kollegen im Team zusammenarbeiten, ohne, dass man gemeinsam an einem Ort ist – spätestens die Remote-Arbeit zu Beginn der Corona-Pandemie hat gezeigt, dass man nicht zwangsläufig im Büro sein muss, um an einem Projekt zu arbeiten. Allerdings braucht es teilweise andere Regeln für die Zusammenarbeit.

Teamarbeit im Homeoffice: Es müssen Absprachen getroffen werden

Eine Person im Homeoffice im Meeting mit anderen.
Auch im Homeoffice können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammenarbeiten. © Vitta Gallery/Imago

Schnell mal quer über die Schreibtische rufen und sich mit den Kolleginnen und Kollegen absprechen, mit denen man gemeinsam am Projekt arbeitet – das geht durch Homeoffice und Remote-Arbeit nicht mehr ganz so leicht. Allerdings bedeutet das nicht, dass man deswegen nicht mehr im Team arbeiten kann, nur weil man nicht mehr an einem Ort ist. Für die Zusammenarbeit müsse allerdings ein bisschen was geregelt werden. Bei einer Untersuchung in Zusammenarbeit der Universitäten St. Gallen und Wien mit dem Konzern Audi ist herausgekommen, dass Leitfäden und Regel ausschlaggebend sind.

Homeoffice und Kommunikation mit Kollegen

Ein kleines Regelwerk für die Zusammenarbeit kann nicht nur den Stress mindern, sondern auch die Produktivität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhöhen. „Teamspezifische Regeln haben nicht nur einen positiven Effekt auf die mentale Gesundheit der Beschäftigten, sie haben auch einen kausalen positiven Einfluss auf die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Prof. Dr. Stephan Böhm vom Center for Disability and Integration (CDI) im Gespräch mit dem Portal t3n. Vorteile seien unter anderem, dass Aufgaben, Prozesse und Vorgänge transparent gemacht würden. Wenn dann noch Abwesenheiten und Termine klar kommuniziert seien, wäre das positiv für die Teamarbeit im Homeoffice.

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Verständnis für alle im Team und Prozesse

Die reibungslose Zusammenarbeit eines Teams im Homeoffice hänge ebenfalls von dem Verständnis füreinander ab, wenn dies nicht gegeben sei, sei es schwer effektiv zusammenzuarbeiten. Bei der Findung der Rahmenbedingungen sei es ebenfalls sinnvoll, wenn diese aus dem Team heraus entstünde und nicht auferlegt würde. Gemeint ist hier, dass organisatorisch und zeitliche Bedürfnisse geklärt werden müssten. Übrigens: Ihr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht für Ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – aber dürfen sie Sie im Homeoffice besuchen?

Kommunikationswege und Reaktionszeiten im Homeoffice

Kommunikation ist ein wichtiger Schlüssel – egal, ob man gemeinsam in einem Büro sitzt oder kilometerweit voneinander entfernt ist. Wenn klar ist, wie kommuniziert werden soll und welches Portal dafür genutzt wird, kann man einigen Missverständnissen vorbeugen. Ebenfalls sollte abgesprochen sein, wie außerhalb der normalen Arbeitszeiten die Kommunikation in Notfällen geschehen soll. Wer ist ansprechbar, falls nach Feierabend etwas geregelt oder reagiert werden muss? In solchen Fällen sind Gruppenbesichtigungen nicht immer sinnvoll. Das entlaste die übrigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und sorge für weniger Stress, wie t3n berichtet.

Tipps für sinnvolle Zusammenarbeit im Homeoffice-Team

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