Studie belegt

Warum Sie Bewerbungen nie nach 19 Uhr abschicken sollten

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Bewerbungen sollten Sie besser am Vormittag verschicken - das steigert Ihre Chancen auf eine Einladung.

Sie denken, der Inhalt der Bewerbung entscheidet darüber, ob Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden? Falsch - der Zeitpunkt ist oftmals wichtiger.

Eine Bewerbung kostet unheimlich viel Mühe und Zeit, wenn sie perfekt werden soll. Doch Ihre Bewerbung landet ganz schnell auf dem Ablehnungsstapel, wenn Sie sie zur falschen Uhrzeit abschicken. 

Untersuchung zeigt: Zeitpunkt der Bewerbung entscheidet über Erfolg der Bewerbung

Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Karriereplattform TalentWorks, die rund 1.600 Bewerbungen unter die Lupe genommen hat. Demnach

  • sinkt Ihre Chancen, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, auf fünf Prozent, wenn Sie die E-Mail nach 16 Uhr abschicken. 
  • Trudelt die Bewerbung gar erst nach 19 Uhr beim Personaler ein, sinkt Ihre Chance auf ein Gespräch sogar auf drei Prozent ab. 
  • Die ideale Tageszeit für Bewerbungen liege nach der Untersuchung zwischen sechs und zehn Uhr am Morgen - hier steigt die Chance auf eine Einladung auf satte 13 Prozent an. 
  • Und auch mittags stehen die Chancen nicht schlecht, denn um 12:30 Uhr betragen sie immer noch elf Prozent. 
    Mehr dazu: Warum Sie sich nie sofort auf eine Stelle bewerben dürfen.

Tagesablauf des Managers ist der Grund

Der Grund dafür liegt im Tagesablauf des Personalers beziehungsweise Ihres zukünftigen Chefs: Die meisten checken morgens ihre E-Mails. Landet Ihre Bewerbung also um diese Zeit im Postfach des Managers, wird sie ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich auffallen. 

Auch nach der Mittaqspause werden gerne E-Mails gelesen. Am späten Nachmittag oder frühen Abend dagegen machen die Angestellten Feierabend - und Ihre mühsam zusammengestellte Bewerbung versinkt unter vielen anderen Nachrichten im Nirwana des Posteingangs.

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Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
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Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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