Arbeitsrecht

Wie lange darf ich während der Arbeit aufs Klo?  

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Den Klogang während der Arbeitszeit können Chefs nicht verbieten.

Ihre Verdauung spielt Ihnen öfter mal Streiche und Sie verschwinden regelmäßig auf dem Klo? Wie oft und wie lange Ihr Chef das hinnehmen muss, erfahren Sie hier.

Der Toilettengang zählt zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Da ist es doch klar, dass ich während der Arbeitszeit so oft und so lange aufs Klo gehen darf wie ich will - oder etwa doch nicht? 

Wer schummelt und mehr Zeit als nötig auf Klo verbringt, kann abgemahnt werden

Fest steht: Wer während der Arbeit zur Toilette geht, macht keine Pause, erklären die Anwälte der Kanzlei Hesselbach in einem Beitrag. Der Klogang zählt also zur Arbeitszeit und sollte deshalb auch so kurz wie möglich gehalten werden. Wer seinen Klogang jedoch absichtlich verlängere, um andere Dinge zu erledigen (im Internet surfen, telefonieren etc.), der begeht Arbeitsverweigerung. In diesem Fall droht die Abmahnung und im Wiederholungsfalle sogar die Kündigung. 

Auch interessant: In diesen Fällen droht Ihnen die fristlose Kündigung.

Zeit für Klogang bei der Arbeit ist nicht festgelegt

Wie viel Zeit Mitarbeiter insgesamt auf dem stillen Örtchen verbringen dürfen, ist jedoch nicht festgelegt. Hier müsse im Einzelfall abgewogen werden, so die Experten. Laut einem Urteil des Arbeitsgerichts Köln ist jedoch ein Toilettenaufenthalt von 30 Minuten am Tag noch kein Grund, den Lohn zu kürzen. 

Ihr Chef droht, Ihre Klozeit von der Arbeitszeit abzuziehen? Dann muss er die Dauer Ihrer Klogänge auch nachweisen können - ein Verdacht reiche laut der Anwälte nicht aus.

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Von Andrea Stettner

Sieben Tipps, wie Sie im Job gleich viel sympathischer wirken

Eigenschaft Nr. 1 - Authentizität: Je authentischer Sie von anderen wahrgenommen werden, desto sympathischer wirken Sie. Sie müssen sich also nicht verstellen - geben Sie sich einfach so, wie Sie sind und bleiben Sie gelassen. 
Eigenschaft Nr. 1 - Authentizität: Je authentischer Sie von anderen wahrgenommen werden, desto sympathischer wirken Sie. Sie müssen sich also nicht verstellen - geben Sie sich einfach so, wie Sie sind und bleiben Sie gelassen.  © pixabay
Eigenschaft Nr. 2 - Ehrlichkeit: Wenn Sie anderen gegenüber ehrlich sind, können Sie andere besser einschätzen. Das ganze ist auch die Basis für den nächsten Punkt...
Eigenschaft Nr. 2 - Ehrlichkeit: Wenn Sie anderen gegenüber ehrlich sind, können Sie andere besser einschätzen. Das ganze ist auch die Basis für den nächsten Punkt... © pixabay
Eigenschaft Nr. 3 - Vertrauenswürdigkeit: Je mehr wir einem Menschen vertrauen, um so netter finden wir ihn auch. 
Eigenschaft Nr. 3 - Vertrauenswürdigkeit: Je mehr wir einem Menschen vertrauen, um so netter finden wir ihn auch.   © iStock / AndreyPopov
Eigenschaft Nr. 4 - Kritikfähigkeit: Wer bei der kleinsten Kritik sofort ausflippt, stellt sich nicht gut mit Chefs und Kollegen. Andersherum wirken Sie gleich viel sympathischer, wenn Sie Kritik an Ihrer Arbeit gelassen annehmen. Dasselbe gilt auch für von Ihnen geäußerste Kritik: Diese sollte immer sachlich auf die Arbeit, nicht auf die Person abzielen. "Sie Depp!" kommt also nicht gut an.
Eigenschaft Nr. 4 - Kritikfähigkeit: Wer bei der kleinsten Kritik sofort ausflippt, stellt sich nicht gut mit Chefs und Kollegen. Andersherum wirken Sie gleich viel sympathischer, wenn Sie Kritik an Ihrer Arbeit gelassen annehmen. Dasselbe gilt auch für von Ihnen geäußerste Kritik: Diese sollte immer sachlich auf die Arbeit, nicht auf die Person abzielen. "Sie Depp!" kommt also nicht gut an. © pixabay
Eigenschaft Nr. 5 - Namensgedächtnis: Merken Sie sich die Namen Ihrer Kunden und sprechen Sie sie mit Namen an. Das schmeichelt ihnen und Sie werden sehen, dass die Geschäfte gleich viel besser laufen.
Eigenschaft Nr. 5 - Namensgedächtnis: Merken Sie sich die Namen Ihrer Kunden und sprechen Sie sie mit Namen an. Das schmeichelt ihnen und Sie werden sehen, dass die Geschäfte gleich viel besser laufen.  © pixabay
Eigenschaft Nr. 6 - Toleranz:Gegenseitiges tolerantes Verhalten macht Sympathie erst möglich. Respektieren Sie also Ihren Gegenüber und seine Sicht der Dinge.
Eigenschaft Nr. 6 - Toleranz: Gegenseitiges tolerantes Verhalten macht Sympathie erst möglich. Respektieren Sie also Ihren Gegenüber und seine Sicht der Dinge. © pixabay
Eigenschaft Nr. 7 - Zuhören: Legen Sie Ihr Smartphone bei Seite und hören Sie Ihrem Kollegen aufmerksam zu. In dem Sie sich zurücknehmen und seinen Problemen Aufmerksamkeit schenken, machen Sie sich gleich sympathisch.
Eigenschaft Nr. 7 - Zuhören: Legen Sie Ihr Smartphone bei Seite und hören Sie Ihrem Kollegen aufmerksam zu. In dem Sie sich zurücknehmen und seinen Problemen Aufmerksamkeit schenken, machen Sie sich gleich sympathisch. © pexels

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