Studie gibt Antworten

Xing oder LinkedIn: Welches Netzwerk hilft besser bei der Jobsuche?

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Viele Arbeitnehmer versprechen sich über Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn interessante Jobangebote. 

Viele Bewerber nutzen Xing oder LinkedIn, weil sie hoffen, dort ein Jobangebot zu erhalten. Welches Netzwerk wirklich etwas bringt, erfahren Sie hier.

Personaler nutzen heute Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn, um aktiv nach neuen, hoffnungsvollen Kandidaten Ausschau zu halten. Doch welches Netzwerk nutzen Recruiter häufiger? Und wie viele Stellen werden tatsächlich über Online-Netzwerk und andere soziale Medien besetzt? Die Studie "Recruiting Trends 2018" der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg verrät, wie Firmen ihre Mitarbeiter finden.

Xing oder LinkedIn: Wo suchen Recruiter nach Kandidaten? Wo schalten sie Stellenanzeigen?

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Karriereportal monster.de erstellt und zeigt sehr deutlich, welches Karriere-Netzwerk die Nase vorn hat: Heimische Unternehmen setzen beim Recruiting vor allem auf das deutsche Netzwerk Xing, sowohl bei der aktiven Kandidatensuche als auch bei Stellenanzeigen. 

Am zweithäufigsten suchen Personaler auf LinkedIn gezielt nach Bewerbern. Bei der Veröffentlichung von Stellenanzeigen liegt das amerikanischen Netzwerk jedoch überraschend nur auf Platz drei - hinter dem Nachrichtendienst WhatsApp. 

Lesen Sie auch: Danach suchen Recruiter bei Xing wirklich

Social Media Kanal

aktive Suche nach Bewerbern

Suchen nach Informationen über Bewerber

Xing

19,8 %

20,0 %

LinkedIn

8,9 %

10,0 %

Foren / Blogs

1,1 %

4,4 %

Facebook

1,1 %

2,2 %

Social Media Kanal

veröffentlichen Stellenanzeigen

Xing 

17,4 %

WhatsApp

5,4 %

LinkedIn

4,5 %

Facebook

4,4 %

Twitter

4,4 %

Instagram

2,2 %

Snapchat

1,1 %

Youtube

0,0 %

Foren / Blogs

0,0 %


Bewerber überschätzen Jobs über Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn

Kandidaten erhoffen sich bei der Jobsuche scheinbar viel von Xing und Co, denn laut der Studie haben sieben von zehn Kandidaten ein Profil bei einem Karrierenetzwerk hinterlegt. Mehr als die Hälfte (54,6 Prozent) schätzt ihre Chancen hier als vielversprechend ein, von einem Unternehmen angesprochen zu werden. Tatsächlich wird so aber nur eine von 100 Stellen besetzt. Ganz schön wenig, gemessen an den Erwartungen der Bewerber. 

Was viele Bewerber nicht ahnen: Nur jede zehnte Stelle wird generell durch aktive Kandidatensuche ("Active Sourcing") besetzt - sei es in Netzwerken, bei Karriere-Events oder in Lebenslaufdatenbanken. Die meisten Stellen gehen tatsächlich an Bewerber, die sich klassisch über Internet-Stellenbörsen (33,9 Prozent) oder die Unternehmensseite im Internet (30,3 Prozent) bewerben. Der Rest der Stellen wird über viele weitere Kanäle besetzt, etwa über Mitarbeiterempfehlungen (6,6 Prozent), Anzeigen in Printmedien (5,4 Prozent) oder die Arbeitsagentur (4,1 Prozent). 

Für die Studie wurden die 1.000 größten Unternehmen Deutschlands mit mehr als 250 Mitarbeitern und mehr als 50 Millionen Umsatz sowie 2.800 Bewerber befragt.

Mehr zum Thema: Diesen Fehler machen fast alle auf Xing und LinkedIn.

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Von Andrea Stettner

Peinlich: Bestellen Sie niemals diese Gerichte beim Geschäftsessen

Egal, was Sie beim Geschäftsessen bestellen: Burger sollten es auf keinen Fall sein. Schließlich lässt Sie nichts so tölpelhaft wirken, wie ein beherzter Biss in den Burger: Während an den Seiten die Soße über Ihre Finger läuft, macht sich hinten schon die Gurke vom Acker.
Egal, was Sie beim Geschäftsessen bestellen: Burger sollten es auf keinen Fall sein. Schließlich lässt Sie nichts so tölpelhaft wirken, wie ein beherzter Biss in den Burger: Während an den Seiten die Soße über Ihre Finger läuft, macht sich hinten schon die Gurke vom Acker.  © pixabay
Der Geruch von knusprigen Brathähnchen lässt Sie schwach werden? Dann besser nicht beim Geschäftsessen, denn nur die wenigsten schaffen es, das Fleisch stilvoll von den Knochen zu bekommen. Wer sein Hähnchen gar mit den Fingern isst, wirkt eher barbarisch als seriös, und wird zudem mit fettigen Fingern "belohnt".
Der Geruch von knusprigen Brathähnchen lässt Sie schwach werden? Dann besser nicht beim Geschäftsessen, denn nur die wenigsten schaffen es, das Fleisch stilvoll von den Knochen zu bekommen. Wer sein Hähnchen gar mit den Fingern isst, wirkt eher barbarisch als seriös, und wird zudem mit fettigen Fingern "belohnt". © pixabay
Salat mag zwar gesund sein - für den Business Lunch eignet er sich aber keineswegs! Während Sie sich mit den viel zu großen Blättern abmühen, trieft Ihnen das Dressing aus dem Mundwinkel. Und während Sie Ihrem Geschäftspartner die neuesten Ideen präsentieren, machen sich Salatreste zwischen Ihren Schneidezähnen breit - ohne dass Sie es merken. Peinlich!
Salat mag zwar gesund sein - für den Business Lunch eignet er sich aber keineswegs! Während Sie sich mit den viel zu großen Blättern abmühen, trieft Ihnen das Dressing aus dem Mundwinkel. Und während Sie Ihrem Geschäftspartner die neuesten Ideen präsentieren, machen sich Salatreste zwischen Ihren Schneidezähnen breit - ohne dass Sie es merken. Peinlich! © pixabay
Sie lieben asiatische Nudelsuppen? Keine gute Idee beim Geschäftsessen. Ähnlich wie bei Spaghetti leidet Ihr Image, wenn die langen Nudeln einfach nicht in Ihren Mund wollen. Wird die Suppe auch noch mit kleinen Porzellan-Löffeln serviert, flutschen sie munter in die heiße Brühe zurück. Im schlimmsten Fall entwischt Ihnen auch noch ein Schlürfen, was in unseren Breitengraden gar nicht gut ankommt.
Sie lieben asiatische Nudelsuppen? Keine gute Idee beim Geschäftsessen. Ähnlich wie bei Spaghetti leidet Ihr Image, wenn die langen Nudeln einfach nicht in Ihren Mund wollen. Wird die Suppe auch noch mit kleinen Porzellan-Löffeln serviert, flutschen sie munter in die heiße Brühe zurück. Im schlimmsten Fall entwischt Ihnen auch noch ein Schlürfen, was in unseren Breitengraden gar nicht gut ankommt. © pixabay
Wo wir schon bei asiatischem Essen sind: Sushi erfreut sich großer Beliebtheit und ist auch beim Business Lunch kein großes Problem - korrekter Umgang mit Stäbchen vorausgesetzt. Anders verhält es sich mit Nigiri Sushi: Hier droht der Supergau, wenn das Reisbällchen unter dem Fischstück zerfällt - und Ihnen das Sushi wieder auf den Teller plumpst.
Wo wir schon bei asiatischem Essen sind: Sushi erfreut sich großer Beliebtheit und ist auch beim Business Lunch kein großes Problem - korrekter Umgang mit Stäbchen vorausgesetzt. Anders verhält es sich mit Nigiri Sushi: Hier droht der Supergau, wenn das Reisbällchen unter dem Fischstück zerfällt - und Ihnen das Sushi wieder auf den Teller plumpst. © pexels
Dann schon lieber ein schöner Fisch, denken Sie? Ja, aber bitte nur Filet und nicht ein ganzer Fisch am Stück. Denn beim Zerlegen werden Sie sich kaum auf das Gespräch mit Ihrem Geschäftspartner konzentrieren können. Außer Sie riskieren, ein paar Gräten zu übersehen. Ziemlich peinlich, wer sich dann die Gräten wieder aus den Mund angeln muss.
Dann schon lieber ein schöner Fisch, denken Sie? Ja, aber bitte nur Filet und nicht ein ganzer Fisch am Stück. Denn beim Zerlegen werden Sie sich kaum auf das Gespräch mit Ihrem Geschäftspartner konzentrieren können. Außer Sie riskieren, ein paar Gräten zu übersehen. Ziemlich peinlich, wer sich dann die Gräten wieder aus den Mund angeln muss.  © pixabay
Wer Spaghetti bestellt, kämpft am Ende nicht nur damit, die viel zu langen Nudeln elegant in den Mund zu bekommen (es wird Ihnen eh nicht gelingen), sondern darf sich auch noch über unschöne Tomatensoßen-Spritzer auf dem Sakko freuen.
Wer Spaghetti bestellt, kämpft am Ende nicht nur damit, die viel zu langen Nudeln elegant in den Mund zu bekommen (es wird Ihnen eh nicht gelingen), sondern darf sich auch noch über unschöne Tomatensoßen-Spritzer auf dem Sakko freuen. © pexels
Auch bei Getränken ist Vorsicht geboten! Generell sollten Sie alle Erfrischungen mit Kohlensäure, wie Cola oder Sprudelwasser vermeiden. Denn das Gas bahnt sich früher oder später seinen Weg zurück nach draußen - und das kann ganz schön unangenehm für Sie werden.
Auch bei Getränken ist Vorsicht geboten! Generell sollten Sie alle Erfrischungen mit Kohlensäure, wie Cola oder Sprudelwasser vermeiden. Denn das Gas bahnt sich früher oder später seinen Weg zurück nach draußen - und das kann ganz schön unangenehm für Sie werden. © pixabay
Jetzt noch ein Cappuccino zum Nachtisch? Lieber nicht, denn der hübsche Schaum sorgt oftmals für einen weniger hübschen Milchbart. Dann lieber Filterkaffee oder einen Espresso.
Jetzt noch ein Cappuccino zum Nachtisch? Lieber nicht, denn der hübsche Schaum sorgt oftmals für einen weniger hübschen Milchbart. Dann lieber Filterkaffee oder einen Espresso. © pixabay

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