Blutvergiftung droht

Katzenbiss vor allem für immungeschwächte Kinder gefährlich

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Das Spielen mit dem Stubentiger ist nicht ganz harmlos. Foto: Roland Weihrauch

Eigentlich wollen Kinder mit Katzen nur spielen. Doch manchmal beißen die Tiere zu. Eltern von kleinen und immungeschwächten Kindern sollten diese Bissstelle genau beobachten.

Berlin (dpa/tmn) - Sind Kinder noch sehr klein oder haben eine Immunschwäche, sollten sie besonders vorsichtig im Umgang mit Katzen sein. Denn streunende oder flohbefallene Tiere können beim Beißen, Kratzen oder Ablecken einer verletzten Hautstelle die Katzenkrankheit (KKK) übertragen.

Der Erreger der Krankheit ist das Bartonella-Bakterium, das vor allem junge Katzen häufig in sich tragen. Bei einer Immunschwäche kann die Krankheit zu einer Blutvergiftung oder Blutungen führen, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Als erstes Anzeichen einer Infektion entwickelt sich meist nach 3 bis 14 Tagen an der Biss- oder Kratzstelle eine Pustel, die wie ein Insektenstich aussieht. Innerhalb von einer paar Wochen schwellen dann Lymphknoten an, manche Kinder bekommen Fieber und fühlen sich matt. Ein Bluttest kann den Befall mit Bartonella-Bakterien bestätigen. Behandelt wird die Infektion dann mit Antibiotika.

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