Zur Kasse gebeten

Nicht auf Lockangebote von Schlüsseldiensten hereinfallen

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Schlüsseldienste bitten Verbraucher in Notsituationen häufig zur Kasse. Foto: Holger Hollemann

Auf vermeintlich günstige Angebote von Schlüsseldiensten sollten Verbraucher nicht hereinfallen. Das Öffnen einer verschlossen Tür kann nicht acht Euro kosten. Worauf ist zu achten?

Mainz (dpa/tmn) - Unseriöse Schlüsseldienste bitten Verbraucher in Notsituationen oft kräftig zur Kasse. Für das Öffnen einer zugefallenen Tür verlangen diese Anbieter mitunter viele hundert Euro.

Das Problem: Wer schnell im Internet nach Schlüsseldiensten sucht, findet unter den ersten Treffern häufig vermeintlich günstige Angebote ab acht Euro, erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Das sind aber häufig Lockangebote.

Verbraucher können schon mit einfachen Maßnahmen solche teuren Fallen umgehen. Einfachste Lösung: Einen Zweitschlüssel bei Freunden oder Nachbarn hinterlegen. Eine andere Möglichkeit: Schon im Vorfeld einen seriösen Handwerker in der Nähe suchen, der im Notfall angerufen werden kann.

Wer auf einen unbekannten Schlüsseldienst zurückgreifen muss, sollte immer bei mehreren Anbietern nachfragen und sich die genauen Preise nennen lassen. Am besten ist es, mit einem ortsansässigen Anbieter einen Festpreis zu vereinbaren. Wichtig zu beachten: Zuschläge sind nur außerhalb der üblichen Arbeitszeiten erlaubt.

Übersicht der Verbraucherzentrale über Preise von Schlüsseldiensten

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