Stauprognose

Rückreisewelle sorgt noch einmal für viele Staus

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Am ersten September-Wochenende wird es auf vielen deutschen Autobahnen nur langsam vorangehen. Grund ist das Ende der Sommerferien in vier Bundesländern. Foto: Patrick Seeger/dpa

In den nächsten Tagen wird es wieder voll auf den deutschen Autobahnen. Wegen des Ferienendes in vier Bundesländern ist mit dichtem Rückreiseverkehr zu rechnen.

Stuttgart (dpa/tmn) - Auch am kommenden Wochenende gibt es noch keine Entwarnung für Deutschlands Autobahnen (1. bis 3. September). Die letzte große Rückreisewelle des Sommers wird für viele Staus sorgen und die Geduld der Autofahrer noch einmal auf die Probe stellen, wie die Autoclubs ACE und ADAC mitteilen.

Unter anderem enden die Sommerferien in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im Norden der Niederlande. In Bayern und Baden-Württemberg enden sie eine Woche später. So seien vor allem die Autobahnen in Richtung Norden, Nordwesten und Nordosten stark betroffen. Doch auch Richtung Süden können Autofahrer nicht ganz staufrei fahren. Denn hier sind zum Beispiel Spät- oder Wochenendurlauber unterwegs.

Zusätzlich ist am Freitagnachmittag wieder verstärkt mit Berufspendlern auf den Straßen zu rechnen. Stauschwerpunkte sind unter anderem die Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee, die Großräume Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, München und Stuttgart sowie das Rhein-Ruhr- und Rhein-Main-Gebiet. Davon abgesehen sind Störungen vor allem auf folgenden Routen wahrscheinlich:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Puttgarden, beide Richtungen
A 2 Dortmund - Hannover - Berlin
A 3 Passau - Nürnberg - Frankfurt/Main - Oberhausen - Arnheim; beide Richtungen
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden; Köln - Aachen;
A 5 Kassel - Frankfurt - Karlsruhe - Basel; beide Richtungen
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; beide Richtungen
A 7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen; beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen
A 9 Berlin - Nürnberg - München; beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark - Stettin; beide Richtungen
A 19 Rostock - Dreieck Wittstock/Dosse
A 20 Rostock - Kreuz Uckermark; beide Richtungen
A 24 Dreieck Wittstock/Dosse - Berlin
A 40 Dortmund - Essen - Duisburg - Venlo
A 45 Gießen - Dortmund; beide Richtungen
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen; beide Richtungen
A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn - Würzburg
A 93 Rosenheim - Kiefersfelden; beide Richtungen
A 95 München Garmisch-Partenkirchen
A 96 Lindau - München; beide Richtungen
A 99 Umfahrung München

In Österreich sind vor allem Strecken in nördlicher Richtung voll. In einigen Bundesländern der Alpenrepublik enden die Ferien. So werden unter anderem die A 4 aus Ungarn, die A 8 (Innkreis-Autobahn) sowie die A 10 (Tauern-Autobahn) vor Salzburg und in Richtung deutscher Grenze besonders voll sein. Auch die A 12 (Inntal-Autobahn) zwischen Innsbruck und Kufstein sowie der Fernpass sind extrem stark befahren.

Die Lage in der Schweiz zeigt sich ganz ähnlich sein. Besonders in nördlicher Richtung sind die Autobahnen besonders stark belastet. Mit Wartezeiten bis zu zwei Stunden oder länger müssen Autofahrer zu Stoßzeiten etwa vor dem Südportal des Gotthardtunnels rechnen, befürchtet der ACE. Auch Richtung Süden ist noch viel Verkehr unterwegs, allerdings nicht mehr so viel wie in den Vorwochen. Alternativen für Wartezeiten ab einer Stunde sind der Gotthard-Pass und die A 13 (St. Margrethen - Bellinzona).

ACE-Stauprognose

ADAC-Stauprognose

ADAC-Stauprognose als Video

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