„MrBeast“

456.000 Dollar Preisgeld: YouTuber baut „Squid Game“-Kulissen nach und lässt 456 Spieler gegeneinander antreten

Szene aus der südkoreanischen Produktion „Squid Game“
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Die südkoreanische Produktion „Squid Game“ ist die bislang erfolgreichste Netflix-Serie.

Der Gewinner des Kinderspiels „Reise nach Jerusalem“ gewinnt satte 456.000 US-Dollar: Für sein Squid-Game-Experiment wird Youtuber MrBeast von vielen gefeiert.

In der Netflix-Serie „Squid Game“* treten 456 Menschen in berühmten Kinderspielen gegeneinander an. Doch Verlieren hat in der Serie die schlimmste aller Konsequenzen: Diejenigen, die nicht erfolgreich sind, werden mit dem Tod bestraft. Die verstörende Story hinter „Squid Game“ hat unzählige Netflix-User fasziniert und für hohe Einschaltquoten gesorgt. Fans der Serie feiern das Konzept dermaßen, dass sie es in abgeschwächter Form ins echte Leben holen. In Schulen kam es deshalb bereits zu unschönen Zwischenfällen: Obwohl die Serie ab 16 Jahren freigegeben ist, spielen auch jüngere Kinder die Szenen nach.

Youtuber MrBeast holt das Konzept der Netflix-Serie „Squid Game“ ins echte Leben – sterben muss allerdings niemand.

Während die Verlierer in der fiktiven Gameshow mit ihrem Leben bezahlen, werden die Verlierer auf dem Schulhof gnadenlos verprügelt. Derartige Fälle haben unter anderem belgische und britische Schulen alarmiert, die harte Strafen gegen ein solches Verhalten verhängen. Doch nicht nur Schüler, auch andere Gruppen haben Gefallen an der gewalttätigen Serie gefunden: etwa einer der bekanntesten Youtuber überhaupt. US-Amerikaner Jimmy Donaldson, der als „MrBeast“ zu den zehn erfolgreichsten Youtube-Stars weltweit zählt, hat die Serie aufwendig nachspielen lassen.

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„Squid Game“ als „MrBeast“-Video: Über drei Millionen Euro soll es gekostet haben

Das Youtube-Video von „MrBeast“ wurde bereits über 56 Millionen Mal angeklickt. Aufwendig nachgebaute „Squid Game“-Kulissen ähneln den echten Sets der südkoreanischen Serie enorm und lassen „Squid Game“-Fans voll auf ihre Kosten kommen. Professionell wirkt das MrBeast-Video nicht zuletzt deshalb, weil er enorm viel Geld in die Hand genommen hat. Laut eigener Aussage hat sich der Youtuber das Projekt um die 3,5 Millionen US-Dollar kosten lassen, wie das Portal mads.de berichtete. Zudem erhält der Gewinner ein Preisgeld von 456.000 Dollar und auch die anderen Teilnehmer haben die Chance auf Geldpreise. Sie fragen sich, wie der junge Mann zu so viel Geld kommt? Das Forbes-Magazin schätzte die Einnahmen von Donaldson im Jahr 2020 auf ungefähr 24 Millionen Dollar, informiert mads.de. (jg) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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