Wenn einer daheim bleibt

So regeln Eltern mit nur einem Einkommen ihre Finanzen

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Wenn ein Ehepartner der Kinder zuliebe beruflich zurücksteckt, sollte eine finanzielle Absicherung vereinbart werden. Foto: Bernd Wüstneck

Einer geht arbeiten, der andere bleibt zuhause - diese Arbeitsteilung gibt es oft bei Eheleuten, die Kinder großziehen. Für denjenigen ohne eigenes Einkommen können jedoch Nachteile entstehen, etwa bei der Altersvorsorge. Vertragliche Regelungen beugen dem vor.

Hamburg (dpa/tmn) - Spätestens, wenn sie Kinder haben, sollten Paare ausführlich über Geld sprechen. Denn meist ist das der Zeitpunkt, an dem einer von beiden beruflich zurücksteckt - meistens die Frau.

Bei verheirateten Paaren empfiehlt sich dann ein Ehevertrag, in dem die Unterhaltsansprüche im Fall einer Trennung klar geregelt werden, sagt Elisabeth Unger, Anwältin für Familienrecht. Aber auch unverheiratete Partner sollten über vertragliche Regelungen nachdenken, wenn einer wegen der Kinderbetreuung einige Zeit aus dem Job aussteigt.

Eine Möglichkeit für einen finanziellen Ausgleich ist zum Beispiel, wenn der voll arbeitende Partner die Lücke des anderen in der Altersversorgung ausgleicht - zum Beispiel durch monatliche Einzahlungen in einen Sparvertrag für private Altersvorsorge. Am Ende sollte die gleiche Rente herauskommen, als wenn der für die Kinderbetreuung zuständige Partner im selben Umfang weitergearbeitet hätte, rät Unger in der Zeitschrift "Brigitte Mom" (Ausgabe 1/2018).

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