Sicherheit in der kalten Jahreszeit

Autofahren: ADAC warnt Gefahr wegen falscher Kleidung im Auto

Beim Autofahren im Winter sollte man besser auf seine dicke Jacke verzichten. Der ADAC warnt vor einer möglichen Gefahr.

Deutschland – Wer bei niedrigen Temperaturen das Haus verlässt, der sollte sich nach dem Zwiebelprinzip kleiden: mit mehreren Lagen und einer dicken Jacke darüber. Während der Fahrt im Pkw sollten Insassen hingegen auf den Anorak verzichten. RUHR24* kennt die Details dazu.

JahreszeitWinter
Beginn (astronomisch)Dienstag, 21. Dezember 2021
Ende (astronomisch)Sonntag, 20. März 2022

Autofahren im Winter: ADAC-Warnung – falsche Kleidung kann zu großem Risiko werden

Mit dem Fahrzeug im Winter unterwegs zu sein bedeutet oft auch, auf bestimmte Maßnahmen zu achten. So dürfen einige Gegenstände bei Frost nicht lange im Auto liegen*. Auch beim Scheibenkratzen am Auto ist richtiges Verhalten wichtig, um ein Bußgeld* zu vermeiden.

Zu einer Gefahr können aber nicht nur vereiste und beschlagene Scheiben* und laufende Motoren beim Entfernen von Frost am Auto werden. Auch Personen, die eine dicke Winterjacke während der Autofahrt tragen, setzen sich einem gewissen Risiko aus. Darauf weist der ADAC aktuell hin.

Wer im Winter mit dem Auto fährt, sollte besser während der Fahrt auf eine dicke Jacke verzichten.

Das liegt vor allem daran, dass der Gurt beim Tragen einer fülligen Jacke nicht richtig anliegt. Im Falle einer Gefahrensituation kann dies dann schlimme Auswirkungen auf die Gesundheit der Insassen haben. Sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern kann das Gurtband „tief in den Bauch“ einschneiden, meint der Automobilclub.

Im Winter mit dem Auto fahren – Gesundheit von Kindern und Erwachsenen gefährdet

Dadurch könnten weiche Organe, wie Darm, Leber oder Milz, schwer verletzt werden, klärt der ADAC auf. Auch innere Blutungen sind als Folge nicht ausgeschlossen (weitere News zu Warnungen und Rückrufen* bei RUHR24).

Das zeigt ein Test des Allgemeinen Deutsche Automobil-Clubs e. V., (ADAC) in dem jeweils ein Kinder-Dummy und eine Erwachsenen-Figur in dickem Anorak auf einen Fahrzeugsitz geschnallt und dann mit der Wucht eines Aufpralls bei 16 Kilometern pro Stunde zurückgeschleudert wurden.

Um solche Gefahrensituationen zu vermeiden, rät das Portal Freundin, Kinder lieber mit einer warmen Decke vor zu starker Kälte im Auto zu schützen. Wer als Erwachsener nicht auf den dicken Mantel verzichten kann, der sollte das Kleidungsstück „etwas nach oben schieben“, damit der Gurt besser anliegt, rät das Portal.

Kleidung im Winter: Auf Schal und Handschuhe beim Autofahren verzichten

Neben der Jacke stellt auch andere Winterkleidung ein nicht unerhebliches Risiko in Sachen Sicherheit bei der Autofahrt im Winter dar. Das gilt vor allem für Accessoires und Schuhe.

So sollten Fahrer des Pkw auf Handschuhe verzichten, solange der Motor läuft. Vor allem die gefütterte Variante kann die Grifffestigkeit der Finger am Lenkrad beeinträchtigen. Schal und Mütze sollten ebenfalls mit Bedacht gewählt werden oder besser für die Dauer der Fahrt beiseite gelegt werden. Andernfalls ist eine freie Sicht nicht garantiert.

Autofahren im Winter: Als Fahrer sichere Schuhe wählen

Ein besonderes Augenmerk sollte auch bei der Wahl der Schuhe gelten. Offiziell gibt es zwar keine Vorschrift, was für Schuhwerk getragen werden darf und welches nicht. Doch ist man in einen Unfall verwickelt, können für die Fahrt unpassende Schuhe Probleme mit der Versicherung mit sich bringen (mehr Nachrichten zu Wetter und Klima* bei RUHR24).

Autofahrer sollten daher sicher gehen, dass sie trotz der Winterschuhe noch einen „feinfühligen Umgang mit Gas und Bremse“ haben. Dadurch können sie stets angemessen und rechtzeitig reagieren. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Mychele Daniau/ AFP, Winfried Rothermel/dpa; Collage: RUHR24

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