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Geld-Änderungen 2022: Neue Kostenfalle droht – aber Mindestlohn steigt

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Von: Lena Zschirpe

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Auch 2022 gib es für Bürger Änderungen im Bereich Finanzen. So wird beispielsweise der Mindestlohn angehoben.

Dortmund – Neues Jahr, neue Regeln: 2022 stehen einige Veränderungen für Verbraucher in Deutschland* an. Auch der Bereich Geld und Finanzen ist davon nicht ausgeschlossen, weiß RUHR24*. Was verändert sich genau?

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Änderungen bei Geld, Mindestlohn und mehr in 2022 – das erwartet Verbraucher

Die Änderungen, die wohl die meisten Menschen betrifft, ist die Erhöhung des Mindestlohns. 2021 liegt dieser noch bei 9,60 Euro pro Stunde. Im neuen Jahr wird er in gleich zwei Schritten angehoben. Am 1. Januar 2022 soll der Mindestlohn auf 9,82 Euro und am 1. Juli schließlich auf 10,45 Euro erhöht werden.

Eine weitere Erhöhung ist dabei nicht ausgeschlossen. Denn SPD, Grüne und FDP wollen den Mindestlohn sogar auf mindestens 12 Euro erhöhen. Die unabhängige Mindestlohnkommission soll über etwaige weitere Erhöhungsschritte entscheiden, wie es im Koalitionsvertrag heißt.

Corona-Bonus weiterhin möglich: Geld-Regelungen für 2022

Auch der Kinderzuschlag wird leicht erhöht. Dabei handelt es sich um eine Leistung, die zusätzlich zum Kindergeld erbracht werden kann. Allerdings nur bei Familien mit geringem Einkommen. Der Zuschlag steigt von 205 Euro um 4 Euro auf insgesamt 209 Euro im Monat pro Kind. Nach Angaben des Familienministeriums gilt das aber nur, falls nicht noch kurzfristig eine allgemeine Erhöhung des Kindergeldes zum 1. Januar beschlossen wird. Die Auszahlung ist nicht zu verwechseln mit dem einmaligen Corona-Kinderbonus*.

Apropos Corona-Bonus: Noch bis zum 31. März können Arbeitnehmer diesen in Höhe von maximal 1.500 Euro von ihrem Arbeitgeber erhalten und das steuerfrei. Eine Voraussetzung dabei: Das Geld muss der Abmilderung der zusätzlichen Belastung während der Corona-Pandemie* gelten und muss zusätzlich zum normalem Arbeitslohn gezahlt werden.

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Auch 2022 fallen Änderungen an. Einige betreffen das Thema Geld. © Daniel Karmann/dpa

Weitere Änderungen 2022: CO2-Steuer, Kündigung und Gewährleistung

Die nächste finanzielle Änderung in 2022 ist für viele Verbraucher wohl weniger erfreulich. Denn die CO2-Steuer steigt. Statt 25 Cent pro Tonne ausgestoßenes Kohlendioxid sind zukünftig 30 Cent fällig. Das macht sich unter anderem bei den Benzinpreisen bemerkbar, laut der Verbraucherzentrale allerdings nicht so stark wie zu Anfang 2021. Für Verbraucher fallen die Kosten verhältnismäßig gering aus: Laut Berechnungen des ADAC werden Benzin und Diesel etwa eineinhalb Cent teurer.

In anderen Bereichen sieht es nach finanziellen Verbesserungen beziehungsweise mehr Sicherheit für Verbraucher aus. Wer einen Vertrag im Internet abschließt, kann sie zukünftig einfacher wieder kündigen. Zum 1. Juli soll die Pflicht zu einem Kündigungsbutton eingeführt werden. Verbraucher sollen ihre Verträge so ohne lange Suche oder Aufsetzen eines Briefes wieder beenden können. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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