Objekte können sich verformen und feststecken

Aldi warnt vor Einkaufswagen-Trick - ohne Münze knacken? Das könnte nach hinten losgehen

Keine Münze und keinen Chip für den Einkaufswagen? Discounter Aldi warnt jetzt vor beliebten Alternativ-Lösungen.

München - Wer regelmäßig einkaufen geht, hat die Situation bestimmt schon erlebt. Man will sich einen Einkaufswagen nehmen und hat keine passende Münze oder einen Chip dabei. In einigen Märkten kann das zu Corona-Zeiten* ein noch größeres Problem werden, denn teilweise können die Geschäfte ohne Einkaufswagen nicht betreten werden. So behalten die Angestellten einen Überblick darüber, wie voll der Laden bereits ist.

Die Ladenbesucher müssen sich also einen Trick überlegen, um an einen Einkaufswagen zu kommen. Natürlich lassen sich diverse Lösungen ergoogeln, allerdings ist die wohl beliebteste Variante schon in den Köpfen Einiger präsent. So wird gerne ein kleinerer, runder Schlüssel zur Hand genommen, der in das Münzfach des Wagens gesteckt wird - oftmals passen die nämlich optimal in die Rundung.

Aldi warnt vor beliebtem Schlüssel-Trick

Passt das Objekt allerdings nicht, was man oft beim Reinstecken nicht sofort merkt, könnte man sich von einem ins andere Problem manövrieren. Beim Versuch, das Fach zu schließen und den Einkaufswagen zu entsperren, sind viele Schlüssel nämlich schon abgebrochen oder wurden verformt. Auch die Wagen und die Fächer können dabei Schaden nehmen - was den Discounter Aldi* nun dazu veranlasst hat, eine Warnung auszusprechen.

„Wir empfehlen, dass unsere Kunden weiterhin Münzen oder Aldi-Einkaufschips nutzen, um ihre Einkaufswagen zu entsperren. Andere Objekte können steckenbleiben oder beschädigt werden“, hieß es auf Anfrage des Portals Yahoo Style. Im Zweifel könne man einfach einen neuen Chip für 99 Cent erwerben. Oder es wird jemand gefragt, der wechseln oder helfen kann.

Wie man das Problem ebenfalls, gerade in der Corona-Krise* umgehen kann? Mit Online-Shops. Dahingehend hat Aldi nun eine große Offensive gegen den Konkurrenten Lidl* gestartet. Schlechte Nachrichten gibt es dafür für hunderte Mitarbeiter, die in vier Regionalgesellschaften für Aldi Süd arbeiten - diese sollen nämlich im Laufe des Jahres nacheinander dicht gemacht werden. (ta) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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