Black Friday 2020

Black Friday bei Amazon und Co.: So kommen Sie an die besten Angebote

Schon bald ist „Black Friday“ 2020. Der Aktionstag lockt mit vielen Schnäppchen, auch auf Amazon. Fünf Tipps, worauf Sie beim Shoppen achten sollten. 

  • Am 27. November lockt der „Black Friday“ mit satten Rabatten.
  • Tipps, wie Sie erfolgreich einkaufen: Darauf sollten Sie beim Shoppen achten.
  • Nicht jedes „Schnäppchen“ ist wirklich so günstig.

Offenbach - Weihnachten ist nicht mehr fern und auch in Zeiten der Corona-Pandemie gehen die Deutschen auf Schnäppchenjagd, um ihre Liebsten mit Geschenken zu versorgen. Der „Singles Day“ ist gerade erst vorbei, doch mit dem „Black Friday“ steht der nächste große Aktionstag bereits vor der Tür. Viele Angebote und Rabattaktionen gelten nur für diesen einen speziellen Tag.

Am 27. November findet der „Black Friday“ bereits zum achten Mal in Deutschland statt. Der Aktionstag beginnt allerdings schon am Vorabend ab 18 Uhr. Die Idee zum Shopping-Tag stammt ursprünglich aus den USA, dort findet er immer am Freitag nach Thanksgiving statt. Der „Black Friday“ wird aber auch hierzulande immer beliebter. Was kaum einer weiß: „Black Friday“ ist eine eingetragene Marke und somit geschützt. Das bedeutet, dass Händler, die sich an der Rabattaktion beteiligen wollen, sich zunächst eine Unterlizenz der Black Friday GmbH kaufen müssen.

Rabatt-Aktion „Black Friday“: Nicht jedes Angebot ist wirklich ein richtiges Schnäppchen

Lassen Sie sich nicht von Händlern irritieren, die andere, dem Namen „Black Friday“ ähnlich klingende Rabattaktionen verwenden. Händler, die keine Unterlizenz für den „Black Friday“ haben, setzen etwa auf den „Red Friday“ (Media Markt) oder eben auf eine „Black Week“ oder eine „Cyber Week“.

Was auch nicht jeder weiß: Nicht jedes Angebot am „Black Friday“ ist wirklich ein Schnäppchen. Wenn Händler die Preise vor dem Schnäppchentag hochsetzen, um dann am Aktionstag „80 Prozent Rabatt“ anbieten zu können, ist ein Produkt nicht zwangsläufig günstig. Sie sollten beim Einkaufen am „Black Friday“ also genau hinschauen und vor allem vergleichen, ob Sie auch wirklich ein günstiges Angebot vor sich haben. Preissuchmaschinen können Ihnen hier beim Vergleich helfen.

Black-Friday-Tipp 1: Besuchen Sie am „Black Friday“ viele verschiedene Seiten und Shops und nicht nur Marktführer wie Amazon!

„Black Friday“ macht teure Technik zu Weihnachts-Schnäppchen

Im Online-Handel zählen die Tage rund um den „Black Friday“ zu den umsatzstärksten des Jahres. Doch in diesem Jahr freut sich auch der von der Corona-Pandemie gebeutelte stationäre Handel besonders über Schnäppchenjäger. Handelskammern und Gemeinden sollen dafür ausnahmsweise kostenlos die Nutzungsrechte an dem Markennamen bekommen.

Bis zu 30 Prozent Rabatt gab es zum „Black Friday“ in den vergangenen Jahren auf sonst teure Technik. So werden auch Fernseher und Smartphones zu echten Weihnachts-Schnäppchen.

Der „Black Friday“ am 27. November lockt die Konsumenten mit satten Einkaufsrabatten.

Lassen Sie sich aber auch am „Black Friday“ nicht von attraktiv erscheinenden Schnäppchen einwickeln. Fragen Sie sich selbst bei guten Preisen vorm Kauf immer: Brauche ich das wirklich? Wem könnte ich das eigentlich schenken? Ein gutes Geschenk sollte schließlich nicht nur Ihrem Portemonnaie gefallen, sondern auch dem Beschenkten.

Black-Friday-Tipp 2: Gehen Sie gezielt einkaufen!

Einkaufen am „Black Friday“: Es kommt nicht nur auf den Preis an

Grundsätzlich gilt: Nicht nur „Geiz ist geil“ und „Besser billig“ sollten Sie beim Geschenkekauf leiten. Achten Sie auch rund um den „Black Friday“ beim Online-Kauf auf Nutzerbewertungen. Wenn sich selbst bei Markengeräten die negativen Einschätzungen häufen, besser Finger weg und doch etwas tiefer in die Geldbörse greifen.

Black-Friday-Tipp 3: Qualität nicht außer acht lassen!

Auch wenn Sie in diesem Jahr den stationären Handel unterstützen möchten, ist es nicht verwerflich, vorher online Preise zu checken und den Händler dann damit zu konfrontieren. Feilschen ist auch im Corona-Jahr erlaubt. Filialleiter dürfen in der Regel beim besten Onlinepreis mitgehen, wenn Sie diesen mitbringen. Inhabergeführte Läden haben sogar noch mehr Spielraum. Einen kleinen Aufschlag sollte Ihnen der Service vor Ort aber schon wert sein. Gerade in diesem für den Handel so schwierigen Jahr.

Black-Friday-Tipp 4: Feilschen ist erlaubt, aber bleiben Sie fair!

„Black Friday“: Die Umtauschfrist beim Einkaufen unbedingt im Blick halten

Achten Sie beim Umtauschrecht von Waren auf die Möglichkeit von verlängerten Fristen. Die herkömmliche Spanne beträgt hier zwei Wochen, doch wenn Sie am 27. November, dem „Black Friday“, ein Schnäppchen kaufen und der Beschenkte dann zu Weihnachten feststellt, dass er die teuren Kopfhörer schon besitzt, kann Ihnen ein verlängertes Umtauschrecht so manchen Fehlkauf noch retten. Aber Achtung! Verlängerte Umtauschfristen sind in der Regel ein Kulanzangebot des Händlers. Das kann bedeuten, dass die Rücknahmebedingungen strenger sind.

Black-Friday-Tipp 5: Fragen Sie vor dem Kauf nach verlängerten Umtauschfristen!

Wenn sie diese einfachen Tipps beherzigen, sollte einem gelungenen Shoppingvergnügen am „Black Friday“ nichts mehr im Wege stehen. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Einkaufen! (Tobias Möllers)

Um während der Corona-Pandemie Kontakte mit fremden Menschen zu vermeiden, sollten Sie Ihre Einkäufe auf ein Minimum reduzieren. Diese Tipps könnten Ihnen dabei helfen.

Rubriklistenbild: © Lucas Bäuml/dpa

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