Scharfe Kritik

Kaufland-Kunde entsetzt über Verkauf von rechtsextremistischen Magazinen

Der Kaufland-Schriftzug und das Logo des Unternehmens auf einer Hauswand.
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Kaufland steht wegen des Verkaufs von „Nazi-Heften“ in der Kritik (Symbolbild).

Die Supermarktkette Kaufland macht erneut wegen rechtsextremistischer Magazinen im Verkauf Schlagzeilen. Kunden sind wütend, der Händler schweigt.

Neckarsulm - Der Shitstorm rund um den Lebensmittelhändler Kaufland geht weiter. Nachdem Kunden in Filialen in Sachsen Magazine mit rechtsextremistischem Inhalt entdeckt hatten, erntete der Händler aus Baden-Württemberg viel Kritik. Doch anstatt die Hefte aus dem Sortiment zu nehmen, berief sich Kaufland auf die Pressefreiheit. Denn die Kaufland-Märkte werden von Großhändlern für Zeitschriften und Magazine beliefert. Diese wiederum unterliegen dem „Neutralitätsgebot“, liefern somit alle Hefte und Magazine aus, unabhängig von deren politischer Orientierung. Nun entdeckte ein Kunde jedoch ein weiteres Nazi-Magazin in einer Kaufland-Filiale und äußerte scharfe Kritik auf Twitter.

BW24* weiß, um welches Magazin es sich handelt und wie Kaufland auf die erneuten Anschuldigungen reagiert hat.

Auf Twitter fordern Kunden unterdessen die Entfernung der Hefte aus den Verkaufsräumen. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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