Hemiparasiten

Mistel, Sandelholz und Alpenhelm: Diese Schmarotzer leben von anderen Pflanzen

Laubholz-Misteln zwischen kahlen Ästen. (Symbolbild)
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Die Laubholz-Mistel ist ein Halbschmarotzer, der sich auf Laubbäumen ausbreitet. (Symbolbild)

Mistel, Sandelholz und Alpenhelm sind schöne Pflanzen. Jedoch können sie an Artgenossen auch Schaden anrichten, denn bei den Gewächsen handelt es sich um sogenannte Halbschmarotzer.

München – Ob an Apfelbäumen, Ebereschen, Linden, Ahornbäumen oder Eichen: Misteln, die sich an Bäumen niederlassen, fallen besonders im Winter ins Auge.
Aber was hat es mit den vermeintlichen Wucherungen des Baumes auf sich und was können Sie tun, wenn ein Baum auf ihrem Grundstück befallen ist? 24garten.de klärt auf*.

Was von weitem aussieht wie ein gemütliches Nest für Vögel oder andere Tiere, ist oft eine schmarotzende Pflanze: Besonders im Winter stechen aufmerksamen Beobachtern Laubholz-Misteln ins Auge. Die Mistelkugeln sind dabei schädlich für den Baum, denn sie entziehen ihm über Saugorgane, die sie an das Holzgewebe andocken, Nährstoffe und Wasser. Anders als Vollschmarotzer (Holoparasiten) betreiben Hemiparasiten allerdings selbst Fotosynthese und können die fremden Stoffe selbst zu organischen Kohlenstoffverbindungen weiterverarbeiten. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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