Vorbereitung für Weihnachten

Mürbeteig-Rezept für Plätzchen misslungen: Dieser Trick bringt die Rettung

Der Teig von Plätzchen sollte wegen einiger Zutaten nicht roh genascht werden.
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Der Teig von Plätzchen sollte wegen einiger Zutaten nicht roh genascht werden.

Beim Plätzchen backen kann der Teig mit der Zeit bröselig werden. Um dies zu verhindern, gibt es einige Tipps.

Deutschland – Bis zum Heiligabend ist es nicht mehr weit. Daher sollten die Bestellungen für Geschenke lieber schon aufgegeben sein, um die rechtzeitige Lieferung bis Weihnachten* zu garantieren. Etwas spontaner kann man hingegen beim Plätzchen backen sein. Damit es bei Jung und Alt aber keine Enttäuschung gibt, sollten einige Hinweise befolgt werden. RUHR24* kennt die Details.

FesttageWeihnachten
Datum24. bis 26. Dezember
GrundGeburt Jesu Christi

Plätzchen backen für Weihnachten – Mürbeteig richtig zubereiten

Zu den Klassikern in der heimischen Weihnachtsbäckerei gehören Plätzchen zum Ausstechen, die oft mit einem simplen Mürbeteig-Rezept hergestellt werden. Das ist vor allem praktisch, weil für diese Variante lediglich Mehl, Zucker und Fett – im Idealfall Butter – benötigt werden. Normalerweise kommt der Teig sogar ohne Ei aus. Eine perfekte Lösung also für Last Minute-Gebäck, das noch hübsch verziert werden kann (weitere News und Lifehacks bei RUHR24).

Doch nicht selten kommt es vor, dass der Teig spätestens beim Ausrollen bröselig wird und es umso schwieriger ist, eine glatte Fläche zum Ausstechen zu bekommen. Dies kann aber schon bei der Zubereitung verhindert werden.

Wenn der Mürbeteig zum Plätzchen backen zu bröselig ist, hilft eine weitere Zutat.

Entscheidend ist nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) die Temperatur der Zutaten, besonders bei der Butter. Denn das Fett darf weder zu kalt noch zu warm sein, wenn es zum Plätzchen backen verwendet wird. Andernfalls verliert die Zutat die Bindung zum Mehl und die trockenen Krümel entstehen beim Ausrollen.

Plätzchen ausstechen und backen – Mürbeteig richtig vorbereiten und typische Fehler vermeiden

Ideal soll Zimmertemperatur für die Butter sein. Also am besten daher die Butter schon etwa 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank geholt werden. Allerdings gibt es auch Rezepte zum Plätzchen backen*, die kalte Butter verlangen. Das hängt davon ab, ob der Teig mit den Händen oder der Knetmaschine vermengt wird.

Da bei den Maschinen die Handwärme fehlt und sie mit kaltem Fett zu kämpfen haben, ist dafür die etwas wärmere Variante sinnvoll. Kalte Butter kann man beim Kneten mit den Händen verwenden. Dabei sollte das Fett möglichst schnell mit dem Zucker vermischt werden.

Ebenso entscheidend ist es, den fertigen Teig nicht direkt zu verarbeiten, sondern zuvor im Kühlschrank ruhen zu lassen. Im besten Fall sollten Hobby-Bäcker die Masse schon einen Tag vorher vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Auch während des Ausstechens der Plätzchen sollten die Reste immer wieder gekühlt werden.

Mürbeteig zu bröselig: Plätzchen trotzdem ausstechen – mit einer zusätzlichen Zutat

Ist der Teig trotzdem bröselig, hilft es nach Angaben des Magazins Freundin beispielsweise, ein Ei zum Plätzchenteig hinzuzufügen. Auch wenn es vor allem den Kindern Spaß macht, den Teig mit den Händen zu kneten, sollte dies nicht allzu oft geschehen, da das übermäßige Kneten ebenfalls bröseligen Teig begünstigt. Vorsichtig sollte man wegen eines aktuellen Rückrufes ebenfalls bei der Verwendung von Mehl* sein.

Alternativ zum zusätzlichen Ei ist es auch möglich, weiteres Fett hinzuzufügen. Das Portal Freundin empfiehlt dafür einen Esslöffel (EL) Butter. Pro-Tipp: Den übrigen Teig nach dem Ausstechen in flacher Form in den Kühlschrank packen. Das soll dafür sorgen, dass er seine Konsistenz behält. Beim Ausrollen außerdem nicht zu viel Mehl für die Arbeitsfläche verwenden. Das macht den Teig sonst zu trocken. Statt mit Mehl funktioniert es auch, indem man den Teig zwischen Frischhaltefolie platt rollt.

Wer eine Pause vom Plätzchen backen zu Weihnachten braucht, kann den Mürbeteig (möglichst ohne Ei zubereitet) in einer verschlossenen Dose oder in Frischhaltefolie gewickelt sogar mehrere Wochen lang aufbewahren, wie das Portal backen.de berichtet. Der Bayerische Rundfunk empfiehlt allerdings, die Masse nach spätestens einer Woche zu verbrauchen.

Plätzchen backen: Mürbeteig und Kekse für Weihnachten einfrieren

Auch das Einfrieren der Masse ist grundsätzlich möglich. Am besten den Teig dafür in die Form einer Rolle bringen. Die fertigen Plätzchen lassen sich auch im Gefrierschrank aufbewahren. Beim Auftauen ist allerdings Vorsicht geboten.

Damit das schmackhafte Gebäck nicht labberig wird, sollte es zunächst etwa zwei bis drei Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Anschließend auf Zimmertemperatur auftauen lassen. Einige Hobbybäcker werden womöglich auch mit dem umgekehrten Problem konfrontiert. Denn der Mürbeteig kann statt bröselig zu weich sein. Dann sollte man dem Mürbeteig noch etwas Kälte und Ruhe im Kühlschrank gönnen.

Video: Weihnachten richtig vorbereiten

Wer neben den Plätzchen und den Aufmerksamkeiten auch den passenden Tannenbaum für Weihnachten ausgesucht* und die Einkäufe für die Feiertage* schon frühzeitig erledigt hat, kann die nächsten Tage umso entspannter angehen. Dann steht einem gemütlichen Beisammensein (fast) nichts mehr im Weg. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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