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Rosen im Topf oder Garten überwintern: Einfache Tipps für Frost-Schutz und Pflege

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Von: Victoria Maiwald

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Wenn die Temperaturen fallen, steht für Hobby-Gärtner Arbeit an. Viele Pflanzen brauchen etwas Hilfe, um den Winter zu überstehen. So auch die Rose.

Dortmund – Der Winter naht! Das bedeutet vor allem für Garten-Freunde noch einmal etwas Arbeit. Damit Rosen im kommenden Jahr wieder in voller Pracht blühen, sollten jetzt einige Tipps befolgt werden, rät RUHR24*.

PflanzeRose
Wissenschaftlicher NameRosa
Niedrigere Klassifizierungen (unter anderem)Rosa damascena, Mister Lincoln Rose, Hundsrose

Pflanzen im Garten überwintern: Kamelien, Dipladenia und Rose brauchen Winter-Vorbereitungen

Sobald die Temperaturen fallen und drohen, in den Keller zu rutschen, haben Hobby-Gärtner einiges vor sich:

Und auch eine der beliebtesten Blumen in deutschen Gärten will auf den Winter vorbereitet werden: die Rose. Damit die Triebe im Winter nicht erfrieren und die Pflanze im nächsten Jahr wieder in erblühen kann, benötigt es ein paar Vorbereitungen.

Rosen überwintern: Stamm mit Erden und Reisig vor Winterkälte schützen

Rosenschnitt: Die Rose sollte kurz vorm Winter nicht mehr geschnitten werden. Laut Gartentipps.com sollte der letzte Schnitt im Jahr unmittelbar nach der Blühte erfolgen. Also um den Spätsommer oder frühem Herbst.

Stamm vor Frost schützen: Der Stamm von Buschrosen, Stammrosen und Kletterrosen muss im Winter vor Kälte geschützt werden. Dazu einfach 10 bis 20 Zentimeter Erde am Stamm anhäufeln. Laub, Moos und Reisig können zusätzlich vor Kälte im Winter schützen. Für den ultimativen Kälteschutz können Reisigzweige von Nadelbäumen um die Stamm- oder Staudenrosen gewickelt werden.

Rosen überwintern: Die Krone der Pflanze mit Jute verpacken und so vor Kälte schützen

Auf Dünger verzichten: Auf Dünger sollten Garten-Freunde auf jeden Fall verzichten. Werden die Rosen gedüngt, löst das starken Wachstum aus. Junge Triebe würden beim ersten Frost direkt wieder abfrieren.

Rosen für den Winter einpacken: Besonders Stamm- und Kletterrosen freuen sich mit Blick auf den harten Winter über zusätzlichen Schutz. Um sie vor Kälte zu schützen, können Jutetücher oder Jutesäcke über die Krone gestülpt und leicht fixiert werden. Jute ist besonders luftdurchlässig und verhindert, dass sich Kondenswasser bildet.

Rosen im Topf überwintern: Im Winter müssen die Wurzeln vor Kälte geschützt werden

Rosen im Topf brauchen ebenfalls Schutz vor der eisigen Kälte, hier brauchen auch die Wurzeln die Unterstützung von Hobby-Gärtnern. Ist der Winter mild, reicht es laut Mein schöner Garten schon aus, den Kübel auf eine Styroporplatte zu stellen.

Wird es allerdings so richtig kalt und sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, reicht das nicht mehr aus. Wie auch bei Rosen im Beet brauchen die Topfpflanzen mehr Erde, um vor der Kälte geschützt zu sein. Dazu Erde im Topf rund um den Stamm anhäufeln und mit Reisig abdecken.

Was Hobby-Gärtner beachten müssen, wenn sie ihre Rosen überwintern wollen.
Rosen brauchen im Winter etwas Unterstützung, damit sie im kommenden Jahr wieder wunderschön erblühen können. © Frank Rumpenhorst/dpa

Rosen im Topf überwintern: Je dicker die Isolierung, desto besser

Um die Wurzeln zusätzlich zu schützen, empfiehlt Mein schöner Garten den Topf mit Luftpolsterfolie und Jutestoff zu umwickeln – aber nicht gesamte Pflanze! Je dicker die Isolierung ist, desto besser. Ebenfalls ist eine Ummantelung mit Weiden- oder Schilfmatten denkbar.

Dazu die Matten mit größerem Abstand um den Topf legen und befestigen. Den Zwischenraum – zwischen Matte und Topf – mit Stroh, trockenem Herbstlaub oder Holzwolle auffüllen (mehr Garten-Themen* bei RUHR24).

Auch die prachtvolle Krone will geschützt sein. Dazu Tannenreisig in die Krone stecken und befestigen und alles mit Vlies oder Jute locker umwickeln. So verpackt und möglichst nah an die Hauswand gerückt, können auch Rosen im Topf gut überwintern. Doch sollte sich eine längere Kälteperiode mit Dauerfrost ankündigen, ist es ratsam, die Pflanze in einen unbeheizten Raum zu stellen.

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