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Zigaretten-Engpass bei LM, Marlboro und Co.: Diese Marken sind betroffen

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Von: Jan-Frederik Wendt

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Immer wieder sind verschiedene Waren von weltweiten Lieferengpässen betroffen. Nun könnten Zigaretten knapp werden.

Kassel – Seit Wochen führt der Ukraine-Konflikt in Deutschland zu Lieferengpässen. Bei Aldi, Rewe und Co. sind immer wieder Lebensmittel wie Sonnenblumenöl und Senf knapp. Zurzeit droht eine Honig-Knappheit bei Edeka, Lidl und Co. Nun warnen Experten vor Lieferengpässen in einer anderen Branche: der Tabak-Industrie. Denn ein wichtiger Großhändler hat offenbar Lieferprobleme bei Zigaretten.

Raucher können mancherorts ihre übliche Zigaretten-Marke nicht kaufen. Tabak-Konzerne beklagen in diesen Tagen Lieferengpässe. Dadurch kämen weniger Waren in den Handel als bestellt sind. Die ohnehin schon schlechte Lage habe sich zuletzt deutlich verschlechtert, sagte der Vertriebsleiter des Tabak-Großhändlers Dietz, Cyryl Ratz, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Zigaretten
Bei LM, Marlboro und Co: Zigaretten sind von Lieferengpässen betroffen (Symbolfoto). © Sven Hoppe/dpa/Symbolfoto

Lieferengpässe bei Zigaretten drohen: Marlboro, LM, Lucky Strike und Pall Mall betroffen

Bereits vor einem Monat hatte das Unternehmen von Lieferschwierigkeiten bei Zigaretten berichtet. Mittlerweile liefere Philip Morris ein Viertel weniger Ware als normalerweise. Betroffen seien mehrere Verpackungsgrößen der Marken Marlboro und LM. Es gehe auch um die Marken Lucky Strike und Pall Mall des Herstellers BAT.

Der Großhändler Lekkerland bekomme die Zigaretten-Engpässe der Marlboro-Marke deutlich zu spüren. Das Unternehmen beliefert Tankstellen, Kioske und Shops in ganz Deutschland. Es gebe „Lieferschwierigkeit für einzelne Packungseinheiten des Herstellers Philip Morris“, teilte die Firma mit.

Zigaretten-Knappheit: Lage auf Rohstoffmärkten angespannt

Eine Sprecherin von Philip Morris sagte, dass es „aufgrund der weiterhin angespannten Lage auf den Rohstoffmärkten“ einen Engpass bei mehreren Produktvarianten gebe. Allerdings könne das Unternehmen den Konsumentinnen und Konsumenten alternative Produktgrößen anbieten. Man arbeite kontinuierlich an Lösungen. Wann der Zigaretten-Engpass behoben sein werde, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Vom Konkurrenten British American Tobacco (BAT) hieß es, dass es in den vergangenen Wochen bei der Belieferung des Handels regional zu „zeitlichen Verzögerungen“ kommen konnte. „Gemeinsam mit dem Logistikunternehmen arbeiten wir mit Hochdruck daran, schnellstmöglich zu der von uns gewohnten Liefertreue zurückzukehren“, teilte das Unternehmen mit. Produktionsbedingte Ausfälle habe es nicht gegeben. (Jan Wendt mit dpa)

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