Ergebnis einer Studie

Viele Jugendliche kommen montags mit Jetlag zur Schule

+
Eine Studie zeigt, dass Schüler nach einem Wochenende mit wenig Schlaf montags gestresst in die Schule kommen. Foto: Tobias Kleinschmidt/dpa

Am Wochenende kommt das Schlafen für viele Jugendliche zu kurz: Die Party ging lange und der Spieleabend mit den Freunden kannte auch kein Ende. Darunter leidet der alltägliche Rhythmus und die Folgen sind unter der Woche spürbar.

Örebro (dpa/tmn) - Teenager schlafen am Wochenende gerne länger und gehen abends später ins Bett: Mit dem Ergebnis, dass sie Montagmorgen völlig aus dem Rhythmus sind, wenn die Schule wieder losgeht. Der sich wiederholende Schlafmangel fühlt sich an wie ein Jetlag.

In der Folge seien Jugendliche im Unterricht stärker gestresst und schlechter gelaunt als andere, die genügend Schlaf bekommen, wie eine Studie der schwedischen Universität Örebro zeigt. Auffällig ist, dass die stärker gestresste Gruppe auch häufiger ihr Smartphone oder den Computer im Bett nutzt.

Für die Studie wurden rund 3000 Schüler im Alter von 13 bis 16 Jahren untersucht. Ein weiteres Ergebnis war, dass einige Teenager etwa drei bis vier Tage brauchen, um wieder in ihren normalen Rhythmus zu finden - dann, wenn die Schulwoche fast vorbei ist. Der Großteil der Schüler schafft es aber, ihr Schlafdefizit über die Woche wieder aufzufüllen.

Routinen können Jugendlichen dabei helfen, gut zu schlafen. Eltern sollten mit darauf achten, dass die Teenager ihr Handy nicht mit ins Bett nehmen und nach 22 Uhr keine Nachrichten mehr schreiben.

Pressemitteilung der Örebro Universität

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Wohnen
Diese Küchenutensilien dürfen auf keinen Fall in die Mikrowelle
Diese Küchenutensilien dürfen auf keinen Fall in die Mikrowelle
Tuberkulose: So gefährlich ist die Infektionskrankheit wirklich
Tuberkulose: So gefährlich ist die Infektionskrankheit wirklich
Steuererklärung 2017: So sparen Sie viel Geld - als Familie
Steuererklärung 2017: So sparen Sie viel Geld - als Familie
Grippewelle 2017/2018: Das müssen Sie jetzt zu Influenza wissen
Grippewelle 2017/2018: Das müssen Sie jetzt zu Influenza wissen

Kommentare