Sorte Daikon

Ab August ist Saatzeit für den Riesen-Rettich

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Gut, wer gewartet hat: Denn so schönen Rettich erntet man nur, wenn man den Samen erst im August in die Erde bringt. Foto: Christian Charisius

Rettich ist eigentlich kein großes Gemüse. Doch es gibt eine spezielle Sorte, die bis zu 40 Zentimeter erreicht. Wer sie säen möchte, muss einige wichtige Details beachten.

Berlin (dpa/gms) - Er ist ein echter Riese: Die Rettichsorte Daikon (Raphanus sativus var. longipinnatus) wird bis zu 40 Zentimeter lang. Ab August lässt sich die auch als Japanischer Rettich oder Winterrettich bekannte Pflanze aussäen, wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) rät.

Eine zu frühe Aussaat verhindert eine gute Ernte: Vor Ende Juli gesäter Daikon schießt oft auf und erblüht - ohne die schmackhafte Rübe auszubilden. Wie für jedes Wurzelgemüse ist ein lockerer Boden für ein gutes Wachstum des Rettichs unerlässlich. Für den langen Daikon sollte der Gartenboden besonders tief gelockert werden.

Gesät wird in Reihen mit einem Abstand von 30 Zentimetern. Alle 15 Zentimeter kommen zwei bis drei Körner etwa 1 Zentimeter tief in die Erde. Ist die Saat aufgegangen, werden die Pflanzen vereinzelt. Der BDG rät, das Gießen sehr genau zu nehmen: Rettich braucht einen gleichmäßig feuchten Boden.

Essen kann man den milden Rettich in jeder Form - ob roh, eingemacht, getrocknet oder gekocht. Ein Tipp: Es lohnt sich, auch die Blätter zu probieren.

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