Resistent gegen Kälte

Welche Pflanzen können auf dem Balkon überwintern? – Die Top 6 winterharten Kübelpflanzen

Nicht jede Pflanze kann auf dem Balkon überwintern.
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Nicht jede Pflanze kann auf dem Balkon überwintern.

Kübelpflanzen können Balkon oder Terrasse verschönern. Doch wohin mit ihnen im Winter? Wenn Sie die richtigen Pflanzen kaufen, können sie draußen bleiben.

Jedes Jahr im Herbst müssen sich Hobby-Gärtner die gleiche Frage stellen: Welche Pflanzen muss ich ins Haus holen* und welche können draußen überwintern? Wenn es sich um nicht-winterharte Exemplare handelt, ist das Reinschleppen nicht nur anstrengend für den Rücken, sondern kleine Haushalte kommen auch an ihre Grenzen. Wohin mit all den Kästen und Kübeln?

Die perfekte Lösung, um diesem Problem vorzubeugen: Besorgen Sie sich Kübelpflanzen, die direkt den ganzen Winter über draußen bleiben können. Ihnen machen Minusgrade und Schnee nichts aus.

Diese Pflanzen können Schnee und Frost auf dem Balkon trotzen

Baumarten wie Ahorn sind robust gegen Kälte, aber auch als Zierstrauch ist der Fächerahorn winterhart und außerdem ein echter Blickfang: Im Herbst kann man seine roten Blätter bewundern.

Lavendel gehört zu den immergrünen Pflanzen. Im Frühling blüht er im bekannten Violett und duftet wunderbar. Im Herbst sollten Sie die verblühten Triebe entfernen, dann übersteht der Lavendel auch unkompliziert den Winter bei Temperaturen bis -15 Grad.

Die Winterheide (auch Schneeheide genannt) trägt die kalte Jahreszeit schon im Namen. Und zu Recht: Schon im Januar kann man sich an den glockenförmigen, rosafarbenen Blüten erfreuen. Sie blüht bis in den Spätfrühling hinein.

Auch Hortensien sind winterhart und können die kalten Monate draußen verbringen. Sie können die Blütenrispen über den Winter stehen lassen, das sieht hübsch aus. Nach dem Frost im Frühjahr sollten sie die Hortensien dann zurückschneiden.

Der Storchenschnabel gilt als pflegeleicht und erfreut Gärtner mit seiner Blütenpracht. Als Kübelpflanze übersteht er den Winter mühelos.

Als Klassiker darf in dieser Liste natürlich der Buchsbaum nicht fehlen. Der immergrüne Busch ist sehr frosthart und bleibt auch im Winter ein Blickfang.

Lesen Sie auch: Keller, Gewächshaus oder Gärtnerei – Kann ich meine Kübelpflanzen auch draußen überwintern lassen?

Liste: Unsere Top 6 der winterharten Pflanzen für den Balkon

  • Fächerahorn (Acer palmatum)
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Winterheide (Erica carnea)
  • Hortensien (Hydrangea macrophylla)
  • Storchenschnabel (Geranium-Hybride)
  • Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Video: Warum der Herbst eine wichtige Jahreszeit für die Gartenarbeit Ist

Auch interessant: Jetzt noch einmal den Rasen vertikutieren – ist das sinnvoll?

Tipps zum Überwintern der Pflanzen auf Balkon und Terrasse

Auch im Winter wollen Kübelpflanzen gegossen werden. Sie erfrieren zwar nicht, können aber durchaus verdursten – hätten Sie's gewusst? Sie sollten aber nur an Tagen ohne Frost gießen, weil sonst die Erde an den Wurzeln gefriert und die Pflanzen dann kein Wasser mehr aufnehmen können.

Apropos Wurzeln: Die sind besonders gefährdet bei starkem Frost, auch bei winterharten Pflanzen. Um sie zu schützen, können Sie Ihre Kübel auf Styroporplatten stellen und so gegen Bodenkälte schützen. Die Pflanzen selbst können Sie gegen Kälte isolieren, indem Sie sie in luftdurchlässige Jute oder Vlies wickeln. An einem windgeschützten Platz nahe der Hauswand sind sie auch gegen Winterstürme gefeit. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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