Eindruck machen

So bestehen Studenten im WG-Casting

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Die Wohnungssuche ist für Studenten der erste Schritt in die Selbstständigkeit.

Das Abitur ist geschafft und nun soll es ins Studium gehen? Bei der Wohnungssuche beißen sich manche die Zähne aus - wir haben ein paar Tipps für Studenten.

Zum Semesterbeginn im Herbst wird es wieder einige Studienanfänger in die Großstädte ziehen - dabei ist es wichtig, so früh wie möglich mit der Wohnungssuche zu beginnen, um rechtzeitig zum Uni-Start ein Dach über dem Kopf zu haben.

Wohngemeinschaften sind aus Kostengründen oft die beliebtesten Unterkünfte und deshalb schnell weg. Die Bewohner können aus einer Vielzahl von Bewerbern auswählen - wie macht man also Eindruck? Mit diesen Tipps haben Studenten bei der WG-Suche gute Karten.

Nicht zu wortkarg sein

Je mehr jemand von sich preisgibt, umso größer sind die Chancen bei der Wohnungssuche. Natürlich sollten es mit dem Informationsfluss am Anfang nicht übertrieben werden, doch eine entdeckte Gemeinsamkeit mit den Bewohnern der WG könnte schon zum Erfolg führen.

Deshalb sollten angehende Studenten schon einmal ein paar interessante Fakten zu sich parat haben, bevor sie sich telefonisch oder per E-Mail melden.

Die Wohnungsanzeigen filtern

Die Verzweiflung ist manchmal groß und man ist gewillt, alles anzunehmen, was einem angeboten wird - doch wenn die Wohnungsanzeige schon keinen Eindruck macht, dann sollte man es mit der Bewerbung lassen.

Denn wer kein "Partymonster" wie der Rest der Bewohner ist oder nicht die erwünschten Eigenschaften mitbringt, hat auf Dauer keine Freude an der Unterkunft.

Stattdessen sollte man sich ein wenig Zeit lassen und findet dafür die richtige Wohngemeinschaft, die auch zu einem passt.

Eine gute Vorbereitung macht sich gut

Die Wohnungsausschreibung sollte man grob im Kopf haben, bevor man zum Besichtigungstermin erscheint.

Dinge nachzufragen, die eigentlich schon durch die Anzeige beantwortet wurde, macht keinen guten Eindruck. Wichtig ist außerdem Pünktlichkeit und normale Kleidung.

"Am besten erscheint man als der Mensch, der man ist", erklärt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk Berlin. Denn wenn jemand versucht eine Rolle zu spielen, fällt das auf und Ehrlichkeit macht sich immer bezahlt. So wissen beide Parteien, woran sie sind.

Was erwarten die Bewohner von mir und was erwarte ich von ihnen?

Diese Frage sollten sich alle Wohnungssuchende selbst und auch den "zukünftigen" Mitbewohnern stellen. Wie funktioniert die WG, wer ist für was zuständig und welche "Hausordnung" herrscht eigentlich? Soll es tagsüber ruhig sein? Alle diese Dinge sollten angesprochen und geklärt werden.

"Am besten man erkundigt sich nach Regeln, wie zum Beispiel das Kochen in der Küche gehandhabt wird oder die Hygiene im Bad", schlägt Grob vor.

Alleine zum Termin erscheinen

Die Eltern mit zum Besichtigungstermin zu bringen, kommt meistens nicht besonders gut an. Auch Freunde sind beim Besuch der WG eher unangebracht. Studenten sollten lieber alleine erscheinen, den "der Schritt ins Studium ist definitiv einer, in dem man selbstständig werden muss", erklärt Grob. "Daher sollte man weitesgehend auf die Hilfe der Familie verzichten."

Dass Studenten früh mit der Wohnungssuche anfangen sollten, beweist diese Studie. Oft birgt die monatelange, unfruchtbare Suche auch einen hohen Frustrationsfaktor - wie dieser Aushang eines Schwaben deutlich macht.

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Von Franziska Kaindl

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