Heizkosten sparen

So einfach: Mit diesen Tipps sparen Sie Heizkosten im Corona-Lockdown

Im Corona-Lockdown verbringen wir viel mehr Zeit zu Hause. Mit diesen Tipps haben Sie es kuschlig warm, und sparen trotzdem Heizkosten.

  • Weniger heizen bedeutet nicht automatisch, Heizkosten zu sparen.
  • Richtiges Lüften gehört zum richtigen Heizen dazu.
  • Schon mit kleinen Änderungen am Thermostat sparen Sie im Corona-Lockdown an Heizkosten.

Tür zu! Mit geschlossenen Räumen Heizkosten sparen

Schließen Sie die Tür hinter sich, wenn Sie in einen Raum hinein- oder wieder hinausgehen. So halten Sie die warme Luft dort, wo sie sein soll, und beheizen nicht unnötig den Flur. Gerade Türen zu Räumen, die wenig beheizt werden, sollten geschlossen bleiben.

Heizkosten sparen: Keine Möbel und Vorhänge vor Heizkörper

Wenn Sie Kommode, Sofa oder Regal vor die Heizung stellen*, kann sich die Wärme nicht ungehindert im Raum ausbreiten. Die Folge: Die Heizung wird höher gedreht, der Raum nicht wirklich warm und die Heizkosten steigen. Auch Gardinen und Vorhänge verhindern die Wärmeabgabe. Deswegen die Vorhänge unbedingt auf die richtige Höhe schneiden, wenn sich die Heizkörper unter dem Fenster befinden.

Heizung rechtzeitig entlüften und Geld sparen

Heizkörper müssen regelmäßig entlüftet werden, sonst heizen sie nicht, obwohl sie aufgedreht sind. Fängt Ihr Heizkörper an zu gluckern oder bleibt ein Teil der Heizung kalt, ist es Zeit, die überschüssige Luft im Inneren abzulassen. Dafür benötigen Sie einen Heizkörperschlüssel, den Sie in jedem Baumarkt erhalten.

Damit drehen Sie das Ventil am Heizkörper auf, warten bis die Luft vollständig abgezogen ist und drehen dann das Ventil wieder zu. Da beim Entlüften Heizungswasser austreten kann, sollten Sie dabei eine Schüssel oder eine Tasse unter das Ventil halten. Am besten entlüften Sie Ihre Heizungen, bevor die Heizperiode beginnt.

Aufpassen im Corona-Lockdown: Richtiges Lüften spart Heizkosten

In jedem Heim verdunsten täglich mehrere Liter Wasser. Die Feuchtigkeit muss abziehen, damit sich kein Schimmel an den Wänden bildet. Die Faustregel besagt: Jedes Zimmer zwei Mal am Tag für zehn Minuten lüften. Dafür die Fenster weit öffnen, am besten sich gegenüberliegende, damit ein Durchzug entsteht. Drehen Sie die Heizungen im Raum währenddessen unbedingt herunter, um Heizkosten zu sparen.

Dauergekippte Fenster lassen die Heizkosten nach oben steigen, denn dabei kühlen die Räume viel stärker aus als beim Stoßlüften. Es dauert über eine Stunde, bis ein Raum mit gekippten Fenstern wieder warm geworden ist.

Auch interessant: Diese ärgerlichen Fehler sollten Sie beim Heizen unbedingt vermeiden.

Richtig Heizkosten sparen: Dichte Fenster und Türen

Überprüfen Sie, ob an Ihren Fenstern kalte Luft von draußen in den Raum zieht. Falls ja, können Sie mit klebbaren Isolierbändern die notwendige Dämmung schaffen. Mit absolut dichten Fenstern senken Sie Ihre Heizkosten bis zu 30 Prozent. Auch Türen sind anfällig für Zugluft. Für den Spalt zwischen Tür und Boden gibt es Bürstendichtungen, die ans Türblatt angebracht werden.

Nachts Rollläden und Fensterläden schließen

Eine gute Dämmung spart Heizkosten, deswegen heißt es nachts: Rollläden runter und Fensterläden zu. Denn so isolieren Sie die Fenster zusätzlich und die Räume kühlen nicht so stark aus. Übrigens, wenn Sie die Temperatur nachts von 20 Grad auf 17 Grad senken, sparen Sie schon fünf bis zehn Prozent Ihrer Heizkosten. Auch bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel im Urlaub, sollten Sie die Heizung um ein paar Grad herunterdrehen.

Machen Sie es sich im Corona-Lockdown gemütlich: Ein kuscheliges Heim senkt Heizkosten

Machen Sie es sich zu Hause gemütlich. Teppiche schaffen Wärme, besonders bei Fliesen, Stein- oder Holzboden. Die fühlen sich gerade im Winter oft kalt an. Statt die Heizung hochzudrehen, legen Sie ein paar weiche Teppiche und Läufer auf den Boden. Auch kuschelige Decken und Wollsocken helfen. Franziska Schlögl

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Richtig heizen: Wird der Heizkörper wirklich schneller warm, wenn ich ihn voll aufdrehe?

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Was steckt hinter den Makler-Beschreibungen?
"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Was steckt hinter den Makler-Beschreibungen? © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Lage in aufstrebendem Viertel" oder "Wohnanlage mit viel Entwicklungspotenzial": In ein paar Jahren mag es hier wunderbar sein. Doch jetzt rollen hier Bagger und Lkws – und danach wird das Leben teurer.
"Lage in aufstrebendem Viertel" oder "Wohnanlage mit viel Entwicklungspotenzial": In ein paar Jahren mag es hier wunderbar sein. Doch jetzt rollen hier Bagger und Lkws – und danach wird das Leben teurer. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Lage in unberührter Natur": Ideal für meditative Einsiedler, die von den Früchten der Erde leben wollen. Wer jedoch arbeiten, einkaufen oder auch mal zum Arzt muss, braucht unbedingt ein Auto. Zudem wird der Weiterverkauf der Immobilie schwierig.
"Lage in unberührter Natur": Ideal für meditative Einsiedler, die von den Früchten der Erde leben wollen. Wer jedoch arbeiten, einkaufen oder auch mal zum Arzt muss, braucht unbedingt ein Auto. Zudem wird der Weiterverkauf der Immobilie schwierig. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Verkehrsgünstig gelegen": Im Extremfall ist vor der Haustür der Hauptbahnhof mit dem entsprechenden Milieu. Oder es führt vor dem Gebäude eine Hauptverkehrsstraße und hinter dem Garten eine viel befahrene Eisenbahnstrecke vorbei.
"Verkehrsgünstig gelegen": Im Extremfall ist vor der Haustür der Hauptbahnhof mit dem entsprechenden Milieu. Oder es führt vor dem Gebäude eine Hauptverkehrsstraße und hinter dem Garten eine viel befahrene Eisenbahnstrecke vorbei. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Unverbaute Lage": Das sagt nur, wie jetzt der Blick aus dem Fenster ist – nicht, dass er auch immer frei sein wird.
"Unverbaute Lage": Das sagt nur, wie jetzt der Blick aus dem Fenster ist – nicht, dass er auch immer frei sein wird. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Seriöses Umfeld": Tagsüber ist wegen der Kundschaft der vielen Büros, Kanzleien und Praxen nebenan eifriges Parkplatzsuchen angesagt – abends riesige Langeweile, nachdem die Bürgersteige hochgeklappt wurden.
"Seriöses Umfeld": Tagsüber ist wegen der Kundschaft der vielen Büros, Kanzleien und Praxen nebenan eifriges Parkplatzsuchen angesagt – abends riesige Langeweile, nachdem die Bürgersteige hochgeklappt wurden. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Nur 20 Autominuten bis zur City": Die Betonung liegt auf Auto! Die Immobilie liegt außerhalb. Planen Sie mit Ampeln und Stau die doppelte Dauer ein, aber nicht die Existenz öffentlicher Verkehrsmittel!
"Nur 20 Autominuten bis zur City": Die Betonung liegt auf Auto! Die Immobilie liegt außerhalb. Planen Sie mit Ampeln und Stau die doppelte Dauer ein, aber nicht die Existenz öffentlicher Verkehrsmittel! © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Umgebung mit hohem Freizeitwert": Stellen Sie sich am Land auf Scharen von Wochenendausflüglern und wenig Parkplätze für ihren Besuch ein. Die Freizeit der anderen meint nicht unbedingt auch Ihre Erholung! In der Stadt könnte sich hinter dem Code ein Szeneviertel mit lauten Kneipen verstecken.
"Umgebung mit hohem Freizeitwert": Stellen Sie sich am Land auf Scharen von Wochenendausflüglern und wenig Parkplätze für ihren Besuch ein. Die Freizeit der anderen meint nicht unbedingt auch Ihre Erholung! In der Stadt könnte sich hinter dem Code ein Szeneviertel mit lauten Kneipen verstecken. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Gute Einkaufsmöglichkeiten direkt vor der Tür": Nebenan liegt eine Einkaufsstraße – mitsamt frühmorgendlichem Lieferverkehr.
"Gute Einkaufsmöglichkeiten direkt vor der Tür": Nebenan liegt eine Einkaufsstraße – mitsamt frühmorgendlichem Lieferverkehr. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Familienfreundliche Wohngegend": Hier quietschen die vielen Kinder tagsüber draußen vor Glück und quäken nachts aus ihren Zimmern. Nichts für ältere Interessenten auf der Suche nach einer ruhigen Lage.
"Familienfreundliche Wohngegend": Hier quietschen die vielen Kinder tagsüber draußen vor Glück und quäken nachts aus ihren Zimmern. Nichts für ältere Interessenten auf der Suche nach einer ruhigen Lage. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Individuelle Bauweise" oder "Individuelle Gestaltung der Wohnung": Dem Vorbesitzer mag der eigentümliche Bau und der Zuschnitt des Objekts zugesagt haben. Individuell sind daher für Sie möglicherweise vor allem die hohen Umbaukosten – oder Einschränkungen bei der Nutzung. Der Wiederverkauf ist schwierig.
"Individuelle Bauweise" oder "Individuelle Gestaltung der Wohnung": Dem Vorbesitzer mag der eigentümliche Bau und der Zuschnitt des Objekts zugesagt haben. Individuell sind daher für Sie möglicherweise vor allem die hohen Umbaukosten – oder Einschränkungen bei der Nutzung. Der Wiederverkauf ist schwierig. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Experimenteller Wohnungsbau": Da ging was ordentlich schief, weshalb das Objekt jetzt zum Verkauf steht. Obacht!
"Experimenteller Wohnungsbau": Da ging was ordentlich schief, weshalb das Objekt jetzt zum Verkauf steht. Obacht! © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Versetzte Wohnebenen": Hier ist eher ständiges steigen als sitzen gemeint – über viele Stufen! Schlecht für Kranke und Ältere.
"Versetzte Wohnebenen": Hier ist eher ständiges steigen als sitzen gemeint – über viele Stufen! Schlecht für Kranke und Ältere. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Gut erhalten": Gut heißt nicht sehr gut – also Geld für Renovierungen einplanen!
"Gut erhalten": Gut heißt nicht sehr gut – also Geld für Renovierungen einplanen! © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Liebhaberobjekt": Sie werden es womöglich hassen! Denn die Immobilie ist stark renovierungs- und sanierungsbedürftig.
"Liebhaberobjekt": Sie werden es womöglich hassen! Denn die Immobilie ist stark renovierungs- und sanierungsbedürftig. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Teilrenoviert": Den frischen Anstrich gibt’s gratis zum Objekt, vielleicht auch die neuen Heizkörper. Aber sonst dürfen Sie alles selbst machen – und bezahlen.
"Teilrenoviert": Den frischen Anstrich gibt’s gratis zum Objekt, vielleicht auch die neuen Heizkörper. Aber sonst dürfen Sie alles selbst machen – und bezahlen. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Luxuriöse Sanierung": Mit dem überhöhten Preis der Immobilie und einzelnen, vor allem gut aussehenden Sanierungen will der Verkäufer vor allem sich selbst mehr Marmor in seinen vier Wänden leisten.
"Luxuriöse Sanierung": Mit dem überhöhten Preis der Immobilie und einzelnen, vor allem gut aussehenden Sanierungen will der Verkäufer vor allem sich selbst mehr Marmor in seinen vier Wänden leisten. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Flachdachbungalow": Sparen Sie schon mal. Denn bald könnte es hinein regnen. Oft steckt dahinter, dass eine Sanierung oder ein neues Dach nötig ist.
"Flachdachbungalow": Sparen Sie schon mal. Denn bald könnte es hinein regnen. Oft steckt dahinter, dass eine Sanierung oder ein neues Dach nötig ist. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Biotop im Garten": Natur pur kann auch einen stinkenden Tümpel bedeuten – oder eine Lebensaufgabe für Hobbygärtner.
"Biotop im Garten": Natur pur kann auch einen stinkenden Tümpel bedeuten – oder eine Lebensaufgabe für Hobbygärtner. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Unter Denkmalschutz": Denk vor allem an den Denkmalpfleger! Denn er ist der heimliche Herr im Haus: Ohne seine Zustimmung kann kaum etwas verändert werden.
"Unter Denkmalschutz": Denk vor allem an den Denkmalpfleger! Denn er ist der heimliche Herr im Haus: Ohne seine Zustimmung kann kaum etwas verändert werden. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Schnäppchen für Schnellentschlossene": Hier liegt der absolute Ladenhüter. Und deshalb will der Verkäufer mit der Formulierung Zeitdruck aufbauen.
"Schnäppchen für Schnell­entschlossene": Hier liegt der absolute Laden­hüter. Und deshalb will der Verkäufer mit der Formulierung Zeitdruck aufbauen. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn
"Mit frei werdender Einliegerwohnung": Das könnte Ansichtssache sein – fragen Sie lieber den Mieter, ob er das wirklich auch so sieht.
"Mit frei werdender Einliegerwohnung": Das könnte Ansichtssache sein – fragen Sie lieber den Mieter, ob er das wirklich auch so sieht. © Jens Schierenbeck/dpa/tmn

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