In den eigenen vier Wänden

Mit diesen fünf Tipps beugen Sie Schimmel für immer vor

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Dauerlüften kann Schimmel im Fensterbereich verursachen.

Schimmel in den eigenen vier Wänden ist äußert ungesund. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen: Mit diesen fünf Tipps beugen Sie Schimmelbefall vor.

Schimmel im Haus oder in der Wohnung ist unangenehm und kann sehr gesundheitsschädlich sein. Ursachen für den Pilz gibt es viele, zum Beispiel undichte Wasserleitungen oder Baumängel. Meistens liegt der Grund dafür aber beim Menschen selbst: Wer etwa falsch lüftet und heizt, riskiert feuchte Räume - und schafft den idealen Nährboden für Schimmelpilze. Mit diesen fünf Tipps beugen Sie einem Befall vor.

1. Stoßlüften

Bereits ein Zwei-Personen-Haushalt gibt pro Tag rund sechs Liter Wasser an die Luft ab. Denn durchs Atmen und Schwitzen entsteht Feuchtigkeit. Diese kann nur entweichen, wenn Sie regelmäßig lüften. Die Luftfeuchtigkeit in einem Zimmer sollte höchstens 55 Prozent betragen. Ist sie höher, setzt sie sich als Tauwasser an der kältesten Stelle des Raumes ab und bietet so beste Voraussetzungen für Schimmel. 

Stoßlüften kann Abhilfe schaffen: Fenster zwei bis viermal am Tag für etwa fünf Minuten öffnen. In Küche und Bad ruhig häufiger lüften, denn sie sind die feuchtesten Räume im Haus. In der Regel gilt: Je höher der Temperaturunterscheid zwischen Innen und Außen, desto schneller geht es mit dem Lüften.

Auch interessant: Wie entferne ich Schimmel im Schlafzimmer?

2. Dauerlüften vermeiden

Kühlen Räume zu stark ab, bergen sie ebenfalls das Risiko für Schimmel. Ist ein Fenster permanent geöffnet, wandert die kalte Luft an einer warmen Wand vorbei. Besonders kühl wird es direkt über dem gekippten Fenster. Dort kann sich Feuchtigkeit absetzen - und die Schimmelgefahr steigt.

3. Konstant heizen

Lüften und Heizen gehen Hand in Hand. Beides ist gleich wichtig. Halten Sie die Zimmertemperatur konstant. Das bedeutet: Während des Stoßlüftens Heizung ausschalten, um keine Energie zu verschwenden. Anschließend wieder auf die gewünschte Temperatur drehen.

4. Möbel richtig stellen

Steht Ihre Einrichtung direkt an der kalten Außenwand, kann der Heizkörper die warme Luft nicht dahinter befördern. Stellen Sie Sofa, Schränke und Co. deshalb mit einem Mindestabstand von zehn bis zwölf Zentimetern zur Wand. So kann die Luft besser zirkulieren.

5. Zimmerpflanzen regelmäßig kontrollieren

Wer seine Pflanzen gewissenhaft gießt, erwischt auch gerne mal zu viel. Dann sammelt sich das überschüssige Wasser im Topf und die Blumenerde ist dauerfeucht. Überprüfen Sie die Erde regelmäßig auf Schimmelbefall und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus.

Lesen Sie auch: Was sind die Ursachen für feuchte Wände?

sm

Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen.
Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen. © pixabay
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten!
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten! © pixabay
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig.
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig. © pixabay
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien.
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien. © pixabay
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen.
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen. © pixabay
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine.
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig.
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig. © pixabay
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen. © dp a/Mohssen Assanimoghaddam
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus.
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus. © pixabay
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine.
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine. © pixabay
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine.
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine. © pixabay/Hans
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege.
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang.
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen.
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen. © dpa/Lukas Schulze
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus.
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus. © dpa/Britta Pedersen

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