Hungerkünstler

Edel-Disteln brauchen magere Böden

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Die Zier-Distel wächst auf trockenen, nährstoffarmen Böden. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Trockener, sandiger Boden und wenig Nährstoffe? All das macht der Zier-Distel wenig aus, denn sie ist ein wahrer Hungerkünstler. Die leuchtend blauen Blüten bilden tolle Kontraste im Beet.

Berlin (dpa/tmn) – Wo andere Pflanzen verhungern, fühlt sie sich richtig wohl: Die Zier-Distel (Eryngium planum) liebt trockene, nährstoffarme Böden.

Auf fetteren Böden wächst sie zwar auch, ihre typische attraktive Blaufärbung ist dann jedoch deutlich weniger intensiv, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Da die auch als Flachblatt-Mannstreu bekannte Pflanze ihre aparte Form in trockenem Zustand behält, ist die Zier-Distel besonders für Trockensträuße gut geeignet. Dafür schneidet man die Stiele am besten bei beginnender Blaufärbung.

Obwohl es sich um eine Distel handelt, muss man keine große Angst haben, sich zu piksen: Lediglich die Blattränder sind mit feinen Dornen bestückt, um in der Natur Fressfeinde abzuwehren.

Im Garten lohnt es sich, nicht nur auf den richtigen Boden für die Distel zu achten, sondern auch auf die richtigen Begleiter. Der BDG empfiehlt zum Beispiel gelb blühende Scharfgarbe oder rote Indianernesseln als Beetpartner. Die Farbkontraste bringen die Disteln besonders gut zur Geltung.

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