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Eichhörnchen: Das brauchen die Tiere für einen Wurfkobel

Ein Eichhörnchen mit Moos im Maul auf einem Baum.
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Eichhörnchen bauen ihre Kobel bei ausreichend Nistmaterial selbst (Symbolbild).

Die niedlichen Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe. Die Paarungszeit beginnt schon zum Jahreswechsel, Gartenfreunde können den Tieren beim Nestbau helfen.

Hamburg – Eichhörnchen sind nicht nur niedlich, sondern auch flink und ausgezeichnete Kletterer. Die Tiere mit den Puscheln an den Ohren halten nur eine Winterruhe, schon zum Jahreswechsel beginnt die Paarungszeit und damit dann auch bald der Bau eines Wurfkobels. Das Material und den Standort für den Wurfkobel der Eichhörnchen können Gartenfans bereitstellen*, berichtet 24garten.de.

Wer erfolgreich Eichhörnchen in seinen Garten gelockt hat, wird sich schon im Januar an den wilden Verfolgungsjagden der Tiere zur Paarungszeit erfreuen können. Die Deutsche Wildtier Stiftung berichtet, dass dabei sogar mehrere Männchen um ein Weibchen werben können. Sogenannte Wurfkobel bauen die Hörnchen in Astgabeln. Mindestens sechs Meter hoch liegen diese meist, so die Wildtier Stiftung. Nach einer Tragzeit von bis zu 42 Tagen kommen blinde und nackte Jungtiere auf die Welt, die acht Wochen im Nest bleiben und danach noch monatelang die Mutter begleiten. Dank vieler Fressfeinde, allen voran der Baummarder, überleben aber nicht viele junge Eichhörnchen die ersten Monate. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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