Zweifelhaftes Image

So entlarven Sie unseriöse Immobilienmakler

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Bevor Sie sich für einen Immobilienmakler entscheiden, sollten Sie ihm vorher ein paar wichtige Fragen stellen.

Der Ruf des Immobilienmaklers eilt ihm voraus. Sein zweifelhaftes Image ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Beruf des Immobilienmaklers nicht geschützt war.

Eine Ausbildung oder der Nachweis von branchenspezifischen Kenntnissen war bisher nicht erforderlich, wenn es darum ging, sich selbst als Makler zu bezeichnen. Dementsprechend viele "schwarze Schafe" tummelten sich auf dem Markt und prägten die Vorurteile zum Maklerberuf.

Zur Professionalisierung des Berufsbildes "Makler" plante die Bundesregierung die Erlassung vom neuen "Gesetz zum Sachkundenachweis für Immobilienmakler und Hausverwalter". Dieses sollte eine strengere Berufszulassung für Immobilienmakler bewirken und deren Kompetenz gewährleisten.

Da dieses Vorhaben gescheitert ist beziehungsweise zu einer Fortbildungspflicht gemildert wurde, hat das Portal McMakler sein Netzwerk aus über 100 Maklern kontaktiert. Das Ziel: Wie können Sie herausfinden, ob Sie sich in professionellen Händen befinden?

Die folgenden sieben Fragen an Ihren Immobilienmakler helfen Ihnen dabei:

Wie haben Sie den Marktpreis des Objektes bestimmt?

Abhängig davon, welches Verfahren zur Wertermittlung genutzt wurde, können unterschiedliche Preise zustande kommen. Sie möchten in jedem Fall Transparenz hinsichtlich der Evaluation erhalten, um nachprüfen und vergleichen zu können. Außerdem zeugt es von Maklerkompetenz, Ihnen die fundierte Preisermittlung detailliert erklären zu können.

Achten Sie auf zu hoch angesetzte Preise bei Vermietung und Verkauf: Viele Makler übertreffen den gesunden Optimismus und machen leere Versprechungen – dabei wollen sie nur den Auftrag von Ihnen erhalten.

Auch lesenswert: Makler packen aus - so kurios geht es in ihrem Job zu.

Wie viele Objekte haben Sie in der Gegend bereits verkauft oder vermietet?

Ein Makler mit Ortskenntnis bietet mehrere Vorteile. Lokale Marktexpertise sorgt für eine genauere Preisfindung. Außerdem bietet der Makler durch seine Fachkenntnis der Gegend einen Mehrwert bei der Exposé-Erstellung und den Besichtigungen, da er Hintergrundwissen zur Nachbarschaft oder der Infrastruktur geben kann.

Achten Sie darauf, ob der Makler wirklich lokale "Geheimtipps" kennt oder nur den Stadtführer gelesen hat.

Was für eine Marketingstrategie kommt zum Einsatz?

Wie soll Ihre Immobilie vermarktet werden? Die verwendete Strategie ist ein entscheidender Erfolgsfaktor bei Kundenfindung und Verkauf. Sie suchen jemanden, der zielgruppenrelevant das Internet, Zeitungen, die Umgebung und persönliche Kontakte nutzt. Eine Studentenwohnung wird eher online als über die Sonntagszeitung einen Abnehmer finden.

Schimmel in der Wohnung: Muss ich dem Vermieter Bescheid geben?

Wie soll die Nachfrage überwacht werden?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Ihr Inserat in der ersten Woche die dreifache Nachfrage der folgenden Wochen generiert. Sie möchten einen Makler, der den Erfolg des Marketings laufend überwacht und dementsprechend anpasst und verbessert.

Achten Sie darauf, ob Ihre Anzeige regelmäßig aktualisiert wird.

Wie werden Besichtigungen organisiert und wie werden sie nachbereitet?

Der Andrang auf Ihr Objekt ist groß. Schön und gut – doch wie verläuft die weitere Betreuung der potentiellen Kunden? Werden alle Daten erfasst, sodass Feedbacks eingeholt und bei ernsthaftem Interesse weitere Maßnahmen ergriffen werden können?

Wie lange brauchen Sie durchschnittlich zum Verkauf eines Objektes?

Wer den Markt und seine Preise sowie Ihr Objekt und das passende Klientel kennt, bringt das Objekt relativ zügig an den Mann. Die Vermarktungsdauer ist also ein guter Indikator für einen erfolgreichen Makler.

Achten Sie auf Versprechungen, wie "am kommenden Wochenende ist Ihr Objekt bereits verkauft". Eine professionelle Vermarktung dauert seine Zeit und der Makler möchte Sie eventuell mit schnellem Erfolg locken, um von Ihnen den Auftrag zu erhalten.

Stellen Sie Hintergrundfragen über das Exposé hinaus: Wie schlüsseln sich die Betriebskosten auf?

Wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage? Dies zeigt, dass sich der Makler – auch über das Offensichtliche hinaus – informiert und auch bei Dritten, wie zum Beispiel Hausverwaltungen, Informationen eingeholt hat.

Bisherige Kundenrezensionen oder die Höhe der Provision können bei der Entscheidungsfindung ebenfalls hilfreich sein. Und zu guter Letzt sollte natürlich die Chemie zwischen Ihnen und Ihrem Immobilienmakler und Ihr eigenes Bauchgefühl stimmen.

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sca

Zuzug: Diese Regionen werden bis 2030 boomen

Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen.
Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen. © wikimedia
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030.
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030. © wikimedia
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen.
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen. © wikimedia
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben.
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben. © wikimedia
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen.
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen. © wikimedia
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen.
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen. © wikimedia
Platz 5: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner.
Platz 5: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner. © wikimedi a
Platz 3: Zum ersten Mal begeben wir uns in den Norden Deutschlands: Hamburg liegt auf Platz 3 der am meisten boomenden Städten und Regionen. Heute leben bereits 1,86 Millionen Menschen (Stand Dezember 2016) in der Hansestadt - bis 2030 sollen nochmal 35.579 dazukommen.
Platz 3: Zum ersten Mal begeben wir uns in den Norden Deutschlands: Hamburg liegt auf Platz 3 der am meisten boomenden Städten und Regionen. Heute leben bereits 1,86 Millionen Menschen (Stand Dezember 2016) in der Hansestadt - bis 2030 sollen nochmal 35.579 dazukommen. © pixabay
Platz 2: Nach Rosenheim und Fürstenfeldbrück, die durch ihre Nähe zu München vor Attraktivität zu sprühen scheinen, kommt nun der Landkreis München selbst. Bis 2030 wird dieser auf 340.000 Einwohner anwachsen - das sind 40.654 neue Einwohner. Die bayerische Landeshauptstadt hingegen wird dank hoher Mieten sogar etwas an Bevölkerung verlieren.
Platz 2: Nach Rosenheim und Fürstenfeldbrück, die durch ihre Nähe zu München vor Attraktivität zu sprühen scheinen, kommt nun der Landkreis München selbst. Bis 2030 wird dieser auf 340.000 Einwohner anwachsen - das sind 40.654 neue Einwohner. Die bayerische Landeshauptstadt hingegen wird dank hoher Mieten sogar etwas an Bevölkerung verlieren. © pixabay
Platz 1: In die Hauptstadt Berlin wird es bis 2030 64.276 neue Einwohner ziehen - und das bei einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent. Die Bevölkerung wird dann circa 3,5 Millionen Menschen umfassen.
Plat 1: In die Hauptstadt Berlin wird es bis 2030 64.276 neue Einwohner ziehen - und das bei einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent. Die Bevölkerung wird dann circa 3,5 Millionen Menschen umfassen. © pixabay

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