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Fünf Pflanzen, die jetzt noch blühen und Bienen und Co. anlocken

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Von: Jasmin Farah

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Viele Hobbygärtner freuen sich, wenn ihre Pflanzen im Spätsommer nochmal aufblühen. Das gilt auch für Bienen, die den Nektar sammeln.

Wenn es wieder kälter wird und Richtung Herbst geht, stellt auch die ein oder andere Pflanze die Blüte ein. Während im Hochsommer noch ein farbenprächtiges Blütenmeer herrscht, wird es im Garten mit den niedrigeren Temperaturen ruhiger. Das wissen Hobbygärtner und manche von ihnen pflanzen Blumen, Sträucher oder Gehölze an, die noch im Spätsommer bis tief in den Herbst hinein blühen.

Fünf Pflanzen, die jetzt noch blühen und Bienen und Co. anlocken

Darüber freut sich nicht nur der Gärtner selbst, sondern auch Schmetterlinge, Schwebfliegen sowie Honig- und Wildbienen inklusive Hummeln. Für sie wird die Nahrung jetzt knapper, Blüten reich an Nektar sind im Spätsommer bereits Mangelware. Viele Pflanzen wollen ihren Fortbestand sichern: Während Bäume und Sträucher Früchte bilden, entwickeln Stauden und Sommerblumen Samenstände.

Zu sehen ist eine Hummel, die auf einer Wegwarten-Blüte sitzt (Symbolbild).
Auch die Wegwarte ist im Spätsommer bei Insekten beliebt.  © blickwinkel/Imago

Allerdings ist ihnen das auch wiederum nur möglich dank der emsigen Insekten, die in den vergangenen Monaten auf der Suche nach Nahrung diese bestäubt haben. Daher ist es wichtig, dass auch Bienen und Co. mitsamt ihres Nachwuchses gut über den Winter kommen. Dafür brauchen sie unter anderem den Nektar, welchen sie wieder im Bienenstock angekommen, an den Nachwuchs verfüttern.

Wer die fleißigen Sammler also unterstützen möchte, sollte das ganze Jahr über darauf achten, sich bienenfreundliche Pflanzen anzuschaffen. Bei Spätblühern sollten Sie allerdings darauf achten, Verblühtes regelmäßig abzuschneiden. Dadurch stellen Sie sicher, dass sich immer wieder neue Knospen bis zum Frost bilden können.

Fünf Pflanzen, die im Spätsommer blühen: mehrjährige Blütenstauden

Das ist zum Beispiel der Fall bei den mehrjährigen Blütenstauden. Darunter gibt es viele Arten, die erst im Spätsommer das Blühen beginnen und bis in den November Mensch und Tier mit einem Farbspiel im heimischen Grün begeistern. Folgende fünf Stauden locken Bienen geradezu magisch an:

Neben Stauden sind auch spätblühende Gehölze im Garten eine bienenfreundliche Alternative und sorgen für Abwechslung. Sie haben sogar noch mehr Blüten anzubieten, wo die Insekten Nektar und Pollen sammeln können, ohne dabei lange von einer Blüte zur nächsten fliegen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil: Sie blühen auch noch, wenn andere Bäume und Sträucher das nicht mehr tun und bereits beginnen, ihr Laub zu verlieren. Außerdem empfiehlt es sich, im Herbst schon Blumenzwiebeln wie Krokusse oder Tulpen zu pflanzen. Jetzt ist die beste Zeit dafür und wenn sie im Frühjahr sprießen, freuen sich auch die ersten Insekten, die dann schon wieder herumschwirren.

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