Hausmittel im Einsatz

Strahlend weiße Fugen - mit diesem genialen Trick

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Damit die Fugen im Badezimmer so strahlen, müssen Sie immer schön fleißig reinigen.

Wer hatte noch nicht mit dreckigen Fugen im Bad zu kämpfen? Oft hilft dann alles Schrubben nichts - dabei gibt es einen ganz einfachen Tipp Fliesenfugen zu reinigen.

Die Fugen im Bad weiß zu halten, ist gar nicht so einfach, wie man sich es wünscht. Denn sie bieten die perfekte Kuhle für Bakterien und Keime, welche ganz schnell für eine Schimmelbildung verantwortlich sind und die betroffenen Stellen schwarz verfärben. Das ist nicht nur ein hässlicher Anblick, sondern noch dazu schädlich für die Gesundheit.

Deshalb ist das regelmäßige Badputzen ein absolutes Muss für jeden, dem etwas an einem reinlichen Zuhause liegt.

Mit diesem Trick werden Fugen strahlend weiß

Regelmäßiges Schrubben und Wienern ist schon einmal ein guter Ansatz, um die Fugen sauber zu halten. Trotzdem lassen sich dunkle Flecken oft nicht vermeiden - dann muss zusätzlich noch ein anderes Hausmittel ran: u nd zwar eine Kerze.

Auch interessant: Diesen Trick für einen tropfenden Duschkopf kennen Sie noch nicht.

Nach dem ersten Säubern der Fugen können Sie mit dem stumpfen Ende einer weißen Haushaltskerze darüber fahren und die letzten Reste an Verfärbungen loswerden. Davon sind in der Regel diejenigen betroffen, die ständig mit Wasser in Berührung kommen.

Besonders praktisch ist, dass die Fugen nicht nur wieder erstrahlen, sondern das Wachs die Stellen "versiegelt". Wie ein Schutzfilm schützt es die eingeriebenen Stellen vor neuen Schmutzpartikeln. Damit das so bleibt, sollten Sie regelmäßig "nachwachsen".

Hier können Sie sich den Trick im Video ansehen:

So reinigen Sie Ihre Fliesenfugen mit Dampfreiniger

Doch nicht nur der Geheimtipp mit der Kerze kann Abhilfe schaffen, wenn die Fugen dreckig sind. Auch ein Dampfreiniger - der streng genommen kein Hausmittel ist - erfüllt diesen Zweck: Der heiße Dampf dringt nämlich nicht nur tief in die Fuge ein und entfernt hässliche Flecken, sondern tötet durch die Hitze gleichzeitig Bakterien ab. Oft hat der Dampfreiniger noch ein Bürste als Aufsatz, die die Reinigung der Fliesenfugen erleichtert und den Schmutz einwandfrei löst. Anschließend müssen die Reste nur noch abgewischt werden.

Fugen reinigen mit Natron: So funktioniert es mit dem Hausmittel

Auch Natron ist ein bewährtes Hausmittel, was das Reinigen von Fugen angeht. Laut dem Online-Portal Wundermittel Natron reicht ein Gemisch aus folgenden Zutaten, um die Fliesen zum Glänzen zu bringen:

  • 3 EL Natron (Natron-Pulver), bei großer Fliesen-Fläche entsprechend mehr
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Essig-Essenz
  • 1 alte Zahnbürste

Mischen Sie die drei Zutaten in einer Schale zusammen und tragen Sie die Flüssigkeit mit einer Zahnbürste auf die betroffenen Fugen auf. Lassen Sie das Ganze eine Stunde lang einwirken und sorgen Sie dafür, dass der Raum dabei gut belüftet ist.

Anschließend feuchten Sie die Zahnbürste mit Wasser an und entfernen damit kraftvoll den Schmutz aus den Fugen. Wischen Sie noch einmal mit einem feuchten Lappen darüber und schon sind die dunklen Stellen verschwunden.

Auch interessant: Dieses simple Hausmittel reinigt jede Toilette lupenrein.

Achtung: Natron funktioniert meistens nicht bei Silikonfugen. Nehmen Sie stattdessen Javelwasser aus der Apotheke. Halten Sie Natron ebenso von Marmor- oder Natursteinfliesen fern, da diese so an Glanz verlieren könnten.

Mit Soda gegen Verschmutzungen: So werden die Fugen sauber

Soda ist seit langen ein Lieblingshausmittel gegen Verschmutzungen - bei dreckigen Fugen ist es nicht anders. Dazu mischen Sie Soda mit Wasser (Verhältnis 3:1) und etwas Spülmittel zusammen und nutzen ein Zahnbürste, um das Mittel auf die Fliesen aufzutragen.

Tragen Sie dabei Handschuhe, da die Mischung leicht Ihre Hände austrocknen lässt. Geben Sie allem ein paar Minuten lang Zeit zum Einwirken und spülen Sie die Fugen hinterher mit Wasser ab. Anschließend können Sie die Stellen mit einem Mikrofasertuch abwischen.

Lesen Sie hier, wie Sie mit Hausmitteln Schimmel aus den Silikonfugen in der Dusche entfernen.

Fugen reinigen mit Hausmitteln - Backpulver rettet die Fliesen

Statt dem Soda-Gemisch können Sie allerdings auch Backpulver verwenden: Rühren Sie es mit Wasser an und verteilen Sie die Paste mit einer Zahnpasta auf die Fugen. Reiben Sie die Mischung gut auf die vergilbten Stellen und lassen Sie es eine knappe Stunde einwirken. Danach nehmen Sie einen Lappen zur Hand und wischen die Fliesen feucht ab.

Mit Schmutzradierer Fugen reinigen

Eine etwas aufwendige Angelegenheit, aber das Ergebnis lässt sich durchaus sehen: Denn mit einem Schmutzradierer lässt sich Schmutz ebenso aus den Fugen entfernen, wie durch andere Hausmittel. Rubbeln Sie damit einfach die betroffenen Stellen ab und schon sind sie wieder sauber.

Allerdings sollten Sie diese Methode nicht allzu häufig anwenden, da der Radierer auf Dauer schädigend für die Fugen ist. Diese fangen dann nämlich zu bröckeln an und sind anfälliger für eindringendes Wasser.

Sie sind ein absoluter Putz-Muffel? Eine Studie will herausgefunden haben, unter welcher Bedingung Putzen Spaß macht.

Von Franziska Kaindl

Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen.
Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen. © pixabay
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten!
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten! © pixabay
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig.
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig. © pixabay
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien.
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien. © pixabay
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen.
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen. © pixabay
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine.
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig.
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig. © pixabay
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen. © dp a/Mohssen Assanimoghaddam
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus.
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus. © pixabay
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine.
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine. © pixabay
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine.
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine. © pixabay/Hans
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege.
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang.
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen.
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen. © dpa/Lukas Schulze
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus.
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus. © dpa/Britta Pedersen

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