Hobbygärtner aufgepasst

Der Garten im Winter: Pflanzen mit Schnee bedeckt – trotzdem gießen?

Muss man Pflanzen auch im Winter gießen?
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Muss man Pflanzen auch im Winter gießen?

Muss man seine Pflanzen auch gießen, wenn sie von einer dicken Schneeschicht bedeckt sind? Die überraschende Antwort und weitere Infos finden Sie hier.

Auch im Winter gibt es für Hobbygärtner viel zu tun. Während zum Beispiel im Januar die beste zeit ist, um seinen Garten auf die kommende Saison vorzubereiten*, muss man sich auch um die Pflanzen kümmern. Diese halten zwar eine Art Winterpause – doch auch in dieser benötigen Sie Pflege. Auch Wasser, oder reicht da der Schnee?

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Die Pflanzen im Winter gießen – trotz Schnee?

Ja, auch im Winter müssen Sie Ihre Gartenpflanzen gießen. Unsere heimischen Gartenpflanzen kommen mit Schnee zwar wunderbar zurecht, er hat sogar eine isolierende Wirkung, die vor den frostigen Temperaturen schützt. Doch der Schnee versorgt die Pflanzen nicht mit Wasser, denn die Feuchtigkeit gelangt nicht bis zu den Wurzeln. Das liegt entweder daran, dass der Schnee schmilzt, bevor er zu den Wurzeln dringt, oder weil der Boden gefroren ist. Heißt: Um sich an ihren Pflanzen ab Frühling wieder zu erfreuen, sollten Sie diese auch im Winter mit ausreichend Wasser versorgen. Achten Sie darauf, an einem frostfreien Tag zu gießen, damit der Boden weicher ist und das Wasser einen leichteren Weg zu den Wurzeln findet. Ist Ihnen der Garten im weißen Winter etwas zu eintönig, peppt die Zierapfelsorte Malus Evereste den Anblick wunderbar auf. Bei unseren Kollegen von 24garten.de erfahren Sie mehr.

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Wie verhält es sich bei Kübel- und Zimmerpflanzen?

Im Gegensatz zu den Gartenpflanzen können Kübelpflanzen ihren Standort wechseln – die tatkräftige Unterstützung des Hobbygärtners natürlich vorausgesetzt. An einem wärmeren Plätzchen sind sie dann vor Kälte und Schnee geschützt. Ideal sind Orte, an die Tageslicht gelangen kann und die nicht allzu warum sind. Im Winter fahren aber auch Kübelpflanzen ihre Lebensfunktionen etwas herunter, was aber auch nicht heißt, dass sie kein Wasser mehr benötigen – nur weniger. In etwa einmal pro Woche sollten Sie Ihre Zimmerpflanzen wässern.

Zimmerpflanzen sind in der Regel natürlich maximal geschützt vor Kälte, Frost und Schnee. Gerade für exotischere Pflanzen, so schreibt myHomebook, ist Letzterer aber hervorragend. Etwas Schnee auf die weiche Erde der Zimmerpflanze versorgt sie wunderbar mit kalkfreiem Wasser, das von Natur aus weicher ist als Leitungswasser. Aber Achtung: Gießen Sie überschüssiges Wasser unbedingt ab, sonst droht Wurzelfäule. (fh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Die besten Pflanzen fürs Badezimmer

Optische Wellness-Oase
Mit Pflanzen wird das Bad zu einer optischen Wellness-Oase. Beinahe fühlt man sich wie im Urlaub im Dschungel. Foto: Nobilia/VDM/dpa-tmn © Nobilia
Pflanzen an der Wand
Platzsparend sind Pflanzen, die man an die Wand oder die Decke hängen kann. Foto: Nobilia/VDM/dpa-tmn © Nobilia
Große Fenster
Wer ein großes Fenster im Badezimmer hat, durch das viel Licht einfällt, kann nahezu jedes Gewächs ins Bad stellen. Foto: Hülsta/VDM/dpa-tmn © Hülsta
Ausreichend Tageslicht
Mit der hohen Luftfeuchtigkeit im Bad kommen die meisten Pflanzen gut zurecht. Zum Wachsen brauchen sie allerdings Tageslicht. Foto: Nobilia/VDM/dpa-tmn © Nobilia

Artikelquelle: myhomebook.de

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