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Diese Gartenarbeiten stehen im Februar für Sie an

Im Februar können sich Hobbygärtner den Zier- und Obstgehölzen widmen, aber auch mit den ersten Aussaten beginnen. Welche anderen Arbeiten im Februar anstehen, lesen Sie hier.

Der zweite Monat im Jahr gilt der Pflege, Planung und Vorbereitung im Garten. In dieser Zeit können sich Hobbygärtner auch mit dem Pflanzen und Säen im Freien, sowie im Gewächshaus beschäftigen. Lesen Sie hier unsere Tipps für den Gartenmonat Februar.

Gemüsegarten im Februar vorbereiten

Der erste Schritt, um Ihr Gemüsebeet* für die Aussaat vorzubereiten, sollte dem Kompost gewidmet werden. Dieser wird am besten im Vorfeld ausgesiebt und so von gröbere Substanzen befreit. Ein solches Sieb lässt sich ganz einfach im heimischen Garten aufbauen. Im Idealfall besitzen Sie ein großes Durchwurf-Sieb mit Maschen, die mindestens 16 Zentimeter groß sind. Das Sieb wird dann schräg aufgestellt, sodass die gröberen Teile abrutschen können und der feine Kompost durch die Maschen fällt. Schmeißen Sie die aussortierten Bestandteile nicht weg, sondern verwenden Sie sie wieder, wenn Sie den neuen Kompost anlegen.

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Ab Ende Februar kann dann mit der Aussaat von Gemüsevarianten wie Möhren, Radieschen, Spinat und weiteren Sorten begonnen werden. Allerdings ist der beste Zeitpunkt wetterabhängig, sodass darauf geachtet werden sollte, dass die Erde nicht mehr schlammig ist. Ideale Bedingungen für die Aussaat sind es, wenn der Boden zumindest oberflächlich trockener wird. Nachdem die ersten Samen gesät wurden, werden sie mit einem Schutz versehen. Ob Sie hierbei zur Folie oder zum Vlies greifen, ist ganz Ihnen überlassen, beide Methoden zeigen ihre Wirkung. Die Folie sollte allerdings mit Löchern versehen werden, damit sich darüber keine Feuchtigkeit bilden kann. Die Pflanzen, die im Gewächshaus gesät werden, sind ebenfalls mit einer Schutzplane zu versehen. Je nach Wetterlage kann tagsüber eine Schicht der Plane entfernt und das Gewächshaus gelüftet werden.

Hortensien und Co. im Gartenmonat Februar pflegen

Der Februar ist ein guter Monat, um die Hortensien von alten Blüten zu befreien und auch, um Triebe zu entfernen, die erfroren sind. Ob die Zweige der Hortensien abgestorben sind, erkennen Sie an dem „Daumennagel-Test“. Kratzen Sie dazu mit dem Daumennagel an der Rinde, ist dies gelblich verfärbt und ausgetrocknet, ist der Zweig nicht mehr verwertbar. Neben den Hortensien, können auch Stauden, wie Schafgarbe oder Fetthenne etwas Pflege vertragen. Warten Sie hier bis Mitte Februar und schneiden Sie die Stauden bis etwas über dem Erdboden ab. Der Frühlingsblüher Tausendschön sollte mit Tannenreisig abgedeckt werden, bis die Temperaturen wärmer werden. Besonders bei Nachtfrost sollten die Frühlingsblüher noch etwas geschützt werden.

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Pflege der Obst- und Ziergehölze im Februar

Ab Ende Februar* ist es an der Zeit, Ziergräser, wie Pampasgras zu stutzen. Schneiden Sie die Gräser bündelweise bis kurz vor über den Boden ab. Sollte die Arbeit mit einer Gartenschere zu aufwendig sein, bietet sich auch eine elektronische Heckenschere (werblicher Link) an. Im Ziergarten kann auch vermehrt das Wurzelunkraut auftreten, welches im Februar entfernt werden sollte. Dazu zählt vor allem Giersch. Ausrotten lässt sich das Unkraut über zwei Wege. Eine Methode ist es, die Wurzel großflächig abzuroden und vollständig in der Sonne vertrocknen lassen. Anschließend kann es auf den Kompost geworfen werden. In einer anderen Variante wird das Wurzelunkraut mit Pappe bedeckt und mit Rindenmulch belegt. Dadurch sollten die Wurzeln des Unkrauts absterben, allerdings dauert dieser Prozess bis zu einem Jahr.

Zur Gartenarbeit im Februar gehört es auch, die Frühlingsblüher Tausendschön mit Tannenreisig abzudecken.

Der Februar ist außerdem der Monat, in dem der Obstbaumschnitt angegangen werden sollte. Die abgestorbenen Triebe werden nun abgeschnitten. Nachdem das erledigt ist, sollte dem Baum aber die nötige Ruhe gegeben werden. Da es im Wintermonat Februar dennoch zu Sonnenschein kommen kann, gibt es hier einiges zu beachten. Während eine Seite des Baumes viel Sonnenlicht und Wärme abbekommt, bleibt die andere eher kalt und frostig. Durch die unterschiedlichen Temperaturen ist der Rinde einem Ungleichgewicht ausgesetzt. Dies führt im schlimmsten Fall zu Rissen in der Rinde. Hier gilt es also den Obstbaum vor den Frostrissen zu schützen. Der Obstbaum kann hier mit Matten oder Brettern ummantelt werden. Eine andere Lösung wäre auch, die sonnige Seite des Baumes mit weißer Farbe anzustreichen. (swa) *Merkur.de und 24garten.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Quellen: gartenmonat.de, mein-schoener-garten.de

Wie fleischfressende Pflanzen Fleisch fressen

Kap-Sonnentau
Der Kap-Sonnentau (Drosera capensis) lockt Insekten mit einem Sekret an den eng nebeneinanderstehenden Tentakeln der Blätter an. Diese Tröpfchen schillern auffällig im Sonnenlicht. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn © Jens Schierenbeck
Venusfliegenfalle
Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) gehört zu den bekanntesten fleischfressenden Pflanzen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Sarracenia
Fleischfressende Pflanzen (hier: Sarracenia) locken ihre Beutetiere meist mit einem Sekret an, das entweder schön aussieht oder gut duftet. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Schlauchpflanze
Nicht nur hungrig, auch schön: fleischfressende Pflanzen, hier eine Schlauchpflanze (Sarracenia x chelsonii). Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke

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