Pflege

Mit diesen Tricks sind Ihre Geranien den ganzen Sommer über ein Hingucker

Rosa Geranien-Blüten
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Geranien sind auf jedem Balkon ein Hingucker.

Geranien sind in Deutschland aufgrund ihrer bunten Farbenpracht wohl die beliebtesten Balkonpflanzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Blüten pflegen.

  • Im Sommer leuchten von zahlreichen Balkonen die farbenfrohen Blüten der Geranien.
  • Sie sind ideal als Balkonpflanzen*, weil sie viel Sonne brauchen.
  • Was Sie allgemein zur Pflege von Geranien wissen müssen, erfahren Sie hier.

Es gibt sie vor allem in Rot, Rosa und Weiß: Die bunten Blüten der Geranien-Pflanzen, die uns im Sommer an zahlreichen Balkonen begegnen. Nicht umsonst, gehören Geranien zu den beliebtesten Balkonblumen Deutschlands: Sie sind recht pflegeleicht und belohnen Hobbygärtner mit einer prächtigen und langanhaltenden Blüte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Geranien gießen, düngen und schneiden.

Geranien-Pflege: Darauf müssen Sie beim Gießen der Blumen achten

Geranien verschlingen Wasser geradezu, deshalb sollten Sie beim Gießen nicht zu sparsam sein. Achten Sie aber trotzdem darauf, dass sich keine Staunässe bildet. Tasten Sie einfach die Erde ab, ob sie schon wieder ausreichend abgetrocknet ist. Generell ist es bei Geranien besser, einmal kräftig zu gießen als häufiger in kleinen Mengen. So stehen die Pflanzen nicht ständig nass. Besonders gern mögen Geranien übrigens zimmerwarmes Regenwasser.

Alle Pflanzen im Steckbrief

Mit dem Bildatlas „Topfpflanzen für Zimmer und Balkon" (werblicher Link) wissen Sie bald alles zu Herkunft, Pflege und Vermehrung der gängigsten Topf- und Zimmerpflanzen.

Geranien regelmäßig düngen - dann sind sie gut gepflegt

Die farbenfrohen Geranien zählen zu den Starkzehrern, was bedeutet, dass sie viele Nährstoffe benötigen. Darum sollten Sie die Pflanzen von der Pflanzung bis in den Herbst hinein mit Dünger versorgen. Am besten eignet sich ein Langzeitdünger in Form von Kompost oder Hornspänen. Dazu arbeiten Sie etwa drei Liter Kompost und eine Handvoll Hornspäne pro Quadratmeter in die Pflanzerde ein, wie das Portal Plantura empfiehlt. Alternativ bietet sich auch ein organischer Langzeitdünger an oder ein normaler Dünger, der alle ein bis zwei Wochen dem Gießwasser beigefügt wird. Anschließend bedürfen die Geranien etwa drei bis vier Wochen keiner Düngung mehr.

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Pflanzen-Pflege: Geranien schneiden und überwintern

Vor dem ersten Frost im Herbst werden die Geranien zurückgeschnitten und zur Überwinterung in einem hellen, kühlen Raum bei zwei bis fünf Grad Celsius gelagert. Beim Rückschnitt werden zuerst alle welken und gesunden Blätter von der Pflanze entfernt und die Triebe um rund zwei Drittel auf eine Höhe von 15 Zentimeter gekürzt. Danach werden die Pflanzen mit frischer Erde umgetopft und über den Winter leicht anzufeuchten. Welche Balkonpflanzen Gartenfreunde bereits Ende Januar aussäen können, berichtet 24garten.de*. *Merkur.de und 24garten.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Frau gießt ihre Blumen. Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. ©  Westend61/Imago
Frau wässert Blumen mit Gartenschlauch. Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. ©  Westend61/Imago
Mann mäht seinen Rasen. Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Shotshop/Imago
Kübelpflanzen auf einer Terrasse. Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Shotshop/Imago
Mann gießt Jungpflanzen im Hochbeet. Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imagebroker/Imago
Gartenbewässerung. Das Wasser sollte beim Gießen nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Panthermedia/Imago
Frau bearbeitet ihr Blumenbeet. Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © Westend61/Imago
Blumenmeer. Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss/Imago
Frau düngt ihren Salat mit Kompost. Zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihre Pflanzen düngen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © Redeleit-L./Imago
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © YAY Images/Imago

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