Lorbeeröl, Chili & Co.

Mit diesen Hausmitteln vertreiben Sie ruckzuck die Fliegen aus Ihrer Wohnung

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Fliegen setzen sich auf Obst, Süßes und Abfall - und können so fiese Bakterien übertragen.

Auf dem Obst, beim Abfall oder am Fenster: Im Hochsommer können die Plagegeister in der Wohnung lästig sein. Wie Sie sie schnell loswerden können, lesen Sie hier.

Fliegen sind für viele einfach nur nervig – schließlich geht ihr Gesumme besonders beim Einschlafen auf den Keks. Zudem wirkt es sehr unappetitlich, wenn viele dieser Plagegeister auf dem Abfall oder gar auf frischem Obst in der Küche sitzen.

Lorbeeröl, Chili oder Streichhölzer: Diese Hausmittel schrecken Fliegen ab 

Schließlich weiß jedes Kind, dass Fliegen Überträger von zum Beispiel (Fäkal-)Bakterien sein können, die sie auf ihren Zwischenstopps weitergeben. Wer sie also zu Recht von Lebensmitteln & Co. fernhalten möchte, der sollte folgende Tipps bzw. Hausmittel beherzigen, mit denen Sie ohne großen Aufwand die Insekten vertreiben.

Ätherische Öle

Ätherische Öle schmecken Fliegen nicht, weshalb sie sich von dem Geruch leicht abschrecken lassen und das Weite suchen. Besonders Lorbeeröl zeigt hier Wirkung. Geben Sie daher ein paar Tropfen des Öls mit ein wenig Wasser in eine Duftlampe. Diese verströmt dann den Duft im jeweiligen Zimmer. Alternativ können Sie die Mischung auch in eine Sprühflasche füllen und diese gezielt auf Mülleimer, Obstschale & Co. geben.

Ähnlich sieht es mit Gewürznelken aus. Besorgen Sie hier wiederum das Öl und geben Sie es in eine Duftlampe. Wer keine hat, kann auch einfach eine Zitrone in der Mitte durchschneiden, die Gewürznelken darauf drapieren und die Deko ins Fenster stellen.

Auch der Duft von Eukalyptusöl ist den Fliegen zu penetrant, weshalb sie auch dieses statt Lorbeer- oder Nelkenöl einsetzen können.

Scharfe Gewürze

Chili oder Cayennepfeffer wirken ebenfalls abschreckend auf die Plagegeister. Geben Sie das Pulver einfach in ein Schälchen mit warmem Wasser und lösen sie es auf. Dann stellen sie es ins Fenster oder an andere "Sammelplätze". Die Mischung können Sie übrigens ebenfalls in eine Sprühflasche umfüllen und auf besonders heikle Stellen sprühen.

Tomatenbeet

Für die meisten von uns riechen sie nach Urlaub am Mittelmeer, für Fliegen sind sie einfach nur übelriechend: Tomatenpflanzen. Wenn Sie Ihre Terrasse oder Balkon damit bepflanzen, haben Sie sozusagen eine Art natürlichen Schutzschild gegen die nervigen Insekten. Oben drein haben Sie dann immer frische Tomaten für einen leckeren Sommersalat im Haus.

Streichhölzer gegen Larven

Tummeln Sie sich allerdings in und um die Zimmerpflanzen, sollten Sie diesen ungewöhnlichen Trick versuchen: Nehmen Sie Streichhölzer und stecken Sie mit dem Kopf nach unten in die Topferde. Der Grund dafür: Die sogenannte Trauerfliege legt nur allzu gerne ihre Eier in der Blumenerde ab und die Larven ernähren sich dann von den Pflanzenwurzeln. Stecken Sie den Streichholzkopf in die Erde und gießen dann Wasser darauf, setzt es Schwefel frei, welcher die Larven abtötet.

Fliegenpapier

Ansonsten haben Sie auch die Möglichkeit, einfach Fliegenpapier auszulegen. Dieses können Sie in der Drogerie erwerben oder Sie machen es einfach selbst. Eine Anleitung finden Sie auf Brigitte.de: Dazu füllen Sie 750 Milliliter Sonnenblumenöl in einen Topf. Dann geben Sie ein paar Löffel Honig und etwas Harz dazu. Erwärmen Sie die Mischung, bis das Harz flüssig wird. Dann schneiden Sie Backpapier in Streifen und tunken es in die klebrige Masse. Wenn diese dann abgekühlt und trocken ist, können Sie das selbstgemachte Fliegenpapier auslegen.

Mit diesen Tipps beugen Sie Fliegen in den eigenen vier Wänden vor:

Generell sollten Sie auf ein paar Dinge achten, um dafür zu sorgen, dass die Nervtöter erst gar nicht stören:

  • Wischen Sie nach dem Essen Tisch und Geschirr sofort ab und entfernen Sie Speisereste.
  • Decken Sie die Obstschale ab oder legen Sie Obst in den Kühlschrank.
  • Leeren Sie zweimal die Woche den Mülleimer und halten Sie den Deckel geschlossen.
  • Schließen Sie stets Fenster und Türen und/oder lassen Sie Insektengitter einsetzen.

Lesen Sie auch: Bei diesen Hausmitteln haben Maden in der Mülltonne keine Chance.

jp

Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Nicht jedes Glas gehört in den Altglas-Container: Dieser ist nur für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen sowie Arzneimittel- oder Kosmetikbehälter gedacht. Zerbrochene Gläser, Kristall-, Fenster- und Spiegelglas müssen Sie in den Restmüll werfen, da sonst das Altglas beim Einschmelzen verunreinigt werden würde.
Nicht jedes Glas gehört in den Altglas-Container: Dieser ist nur für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen sowie Arzneimittel- oder Kosmetikbehälter gedacht. Zerbrochene Gläser, Kristall-, Fenster- und Spiegelglas müssen Sie in den Restmüll werfen, da sonst das Altglas beim Einschmelzen verunreinigt werden würde. © pixabay/Hans
Landen bei Ihnen die Kassenzettel auch einfach im Papiermüll? Das ist leider falsch. Denn Kassenzettel bestehen aus Thermopapier - und gehören deshalb in den Restmüll.
Landen bei Ihnen die Kassenzettel auch einfach im Papiermüll? Das ist leider falsch. Denn Kassenzettel bestehen aus Thermopapier - und gehören deshalb in den Restmüll. © dpa/Steffen Kugler
Backpapier ist nicht gleich Papier - weshalb es auch nicht ins Altpapier gehört. Es ist nämlich speziell beschichtet und kann sich somit nicht in Wasser auflösen. Deshalb muss es in die Restmülltonne.
Backpapier ist nicht gleich Papier - weshalb es auch nicht ins Altpapier gehört. Es ist nämlich speziell beschichtet und kann sich somit nicht in Wasser auflösen. Deshalb muss es in die Restmülltonne. © pixabay/Efraimstochter
Sie glauben Briefumschläge gehören ins Altpapier? Auch hier gibt es leider Ausnahmen. Briefumschläge mit Kunststofffenstern haben darin nämlich nichts zu suchen. Nur wenn die Fenster aus Pergamin sind, ist es erlaubt.
Sie glauben Briefumschläge gehören ins Altpapier? Auch hier gibt es leider Ausnahmen. Briefumschläge mit Kunststofffenstern haben darin nämlich nichts zu suchen. Nur wenn die Fenster aus Pergamin sind, ist es erlaubt. © pixabay/naturalpastels
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Pizzakartons bestehen aus Pappe, ganz klar - und die gehört in der Regel in die Papiertonne. Allerdings befinden sich in Pizzakartons oft Essensreste, weshalb das Material nicht mehr recycelt werden kann. Deshalb müssen benutzte Pizzakartons in den Restmüll. © pixabay/Hans
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Sie stapeln Ihre Joghurtbecher und Verpackungen oder stecken Sie ineinander, um Platz zu sparen? Laut dem Umweltbundesamt sollten Sie dies lieber vermeiden: Denn die Wertstoffe müssen die Sortieranlage einzeln durchlaufen. © pixabay/Hans
Oft landen benutzte Taschentücher einfach im Altpapier - das ist allerdings falsch! Sie können nicht recycelt werden und gehören deshalb in den Restmüll.
Oft landen benutzte Taschentücher einfach im Altpapier - das ist allerdings falsch! Sie können nicht recycelt werden und gehören deshalb in den Restmüll. © dpa/Martin Gerten

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