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No-Gos in Bad und Küche: Diese Handtuch-Fehler sollten Sie vermeiden

Bei der Verwendung und Reinigung von Handtüchern kann man viel falsch machen.
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Bei der Verwendung und Reinigung von Handtüchern kann man viel falsch machen.

Sie benutzen Ihr Handtuch über mehrere Wochen hinweg oder Sie teilen es mit mehreren Personen? Wir verraten, warum Sie diese Angewohnheiten ändern sollten.

  • Handtücher werden in Bad und Küche meist täglich verwendet.
  • Bei falscher Verwendung und Reinigung sind sie ein idealer Nährboden für Bakterien.
  • Folgende Dinge sollten Sie bei der Nutzung von Handtüchern unbedingt beachten.

Am 25. Mai findet der Handtuchtag statt. Helpling, das Online-Vermittlungsportal für Reinigungskräfte, nimmt diesen Tag zum Anlass, um aufzuklären: Handtücher gehören nämlich zu den größten Keimüberträgern im Haushalt. Häufig verwenden, reinigen und trocknen wir sie falsch und machen sie damit zu wahren Brutstätten für Bakterien. Diese Dinge sollten Sie bei der Verwendung und Reinigung von Handtüchern beachten:

Handtücher sollten häufig ausgetauscht werden

"Tauschen Sie alle Handtücher, egal ob im Bad oder in der Küche, mindestens einmal in der Woche aus!", empfiehlt Reinigungsexpertin Roxanna Pelka von Helpling. Der Grund: Nicht immer werden alle Bakterien von den Händen abgewaschen. Wenn die Mikroorganismen in die feuchten Baumwollfasern gelangen, vermehren sie sich rasend schnell und verwandeln Handtücher binnen weniger Tage in Keimschleudern.

Handtücher müssen richtig getrocknet werden

Legen Sie feuchte Handtücher übereinander, staut sich die Nässe. Zudem dauert es viel länger bis die Handtücher trocknen. Gefundenes Fressen für Bakterien und Keime, die sich schlagartig vermehren! Besser: Hängen Sie Ihre Handtücher ausgebreitet und einzeln zum Trocknen auf oder über einen beheizbaren Handtuchhalter.

Lesen Sie auchMit diesen Tricks werden Ihre Handtücher nicht mehr müffeln.

Handtücher sollten korrekt gewaschen werden

Waschen Sie Ihre Handtücher* nicht auf 30 oder 40 Grad, sondern 60 Grad. Nur so werden alle Bakterien zuverlässig abgetötet. Verzichten Sie außerdem auf Weichspüler. Dadurch legt sich ein chemischer Film auf die Fasern, sodass die Handtücher ihre Funktionalität verlieren. Die umweltschonende Alternative: Geben Sie eine Kappe Essig ins Weichspülerfach. Das macht die Handtücher ebenso weich*. Keine Angst: Der Geruch verfliegt beim Trocknen. 

Video: So oft sollten Sie Handtücher wirklich waschen

Benutzen Sie genug Handtücher in der Küche

"Benutzen Sie in der Küche unbedingt zwei Handtücher! Eins zum Hände abtrocknen und ein weiteres für das Geschirr.", so die Reinigungsexpertin von Helpling. Laut einer Studie befinden sich auf 89 Prozent aller untersuchten Geschirrtücher krankheitserregende Darm-Bakterien. Trocknen Sie Geschirr und Hände mit dem selben Handtuch ab, verteilen Sie somit unzählige Keime auf die frisch gespülten Tassen, Teller und Co.

Ein Handtuch für alle Körperregionen ist zu wenig

Verwenden Sie verschiedene Handtücher für Gesicht, Hände und Körper. Kommen bestimmte Bakterien, wie Darmkeime oder Viren, mit Ihrem Gesicht oder den Schleimhäuten in Berührung, können Sie sich Magen-Darm-Erkrankungen zuziehen.

Auch interessantWarum Sie Ihre Handtücher schon immer falsch gewaschen haben.

Ein eigenes Handtuch für alle Personen im Haushalt ist wichtig

"Ist das mein Handtuch? Ach, egal." - Das haben wir alle schon einmal so gemacht. Hygienisch ist das jedoch keineswegs. Kommen mehrere Personen mit dem selben Handtuch in Berührung, steigt die Bakteriendichte drastisch an und Ihre Hände werden schmutziger als vor dem Waschen. Zudem besitzt jeder Mensch eine eigene Hautflora, die durch körperfremde Bakterien gestört werden kann. Die Folgen: Unreinheiten auf der Haut oder sogar Schuppenflechten.

Handtücher niemals zu früh entsorgen

Im Netz kursieren die verrücktesten Gerüchte darüber, dass Handtücher alle drei Jahre ausgetauscht werden müssen. Das stimmt nicht. Nutzen Sie Ihre Handtücher solange sie auch ihren Zweck erfüllen - also genügend Feuchtigkeit aufnehmen. Roxanna Pelka von Helpling weiß: "Sollte das Handtuch dünner werden und die Fasern an Struktur verlieren, ist es erst Zeit, es wegzuwerfen" - die Umwelt wird es Ihnen danken.

Mehr erfahrenDarum haben Sie Ihre Handtücher schon immer falsch aufgehängt.

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie? © pixabay
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel. © pixabay
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült.  Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig. © pixabay
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden. © pixabay
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel.
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel. © pixabay
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung.
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung. © pixabay
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine.
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine. © pixabay
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche.
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche. © pixabay
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler.
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler. © pixabay
Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie? © pixabay

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