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Hitze-Alarm in Deutschland: Drei Tipps, wie Sie Ihre Pflanzen vor dem Austrocknen retten

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Von: Andrea Stettner

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Die Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff. Damit der Rasen nicht verbrennt oder Blumen vertrocknen, sollten Sie einige Maßnahmen treffen.

Bei Temperaturen bis zu 40 Grad macht die Sommerhitze nicht nur Menschen zu schaffen. Auch die Pflanzen in Ihrem Garten oder auf dem Balkon leiden unter hohen Temperaturen. Jetzt heißt es viel gießen – aber richtig. Sonst verdunstet das kühle Nass schneller, als Ihre Pflanzen es aufnehmen. Neben der richtigen Menge an Wasser können Sie Ihren Blumen, Stauden und Gemüsepflänzchen aber noch mehr Gutes tun, um sie bestmöglich vor dem Austrocknen zu schützen.

Frau gießt ihre Blumen mit einer Gießkanne. Bei extremer Hitze sollten Hobbygärtner Ihre Pflanzen am besten zweimal täglich gießen – morgens und abends.
Bei extremer Hitze sollten Hobbygärtner Ihre Pflanzen am besten zweimal täglich gießen – morgens und abends. © Westend61/Imago

Hitze-Tipp 1: Zur richtigen Uhrzeit und mit der richtigen Menge gießen

Wässern Sie Ihre Pflanzen in den frühen Morgenstunden, denn dann ist der Boden noch nicht aufgeheizt. Wenn Sie ein automatisches Bewässerungssystem verwenden, sollten Sie die Nachtstunden zum Gießen nutzen“, raten die Experten von Mein schöner Garten. Auch die richtige Gießtechnik ist bei Hitze wichtig:

Hitze-Tipp 2: Schatten spenden

Gerade wärmeliebenden Pflanzen, Obst oder Gemüse machen hohe Temperaturen eigentlich nichts aus. Das Problem ist vielmehr die direkte Sonneneinstrahlung über viele Stunden – dann verbrennen die Blätter. Damit das nicht passiert, gönnen Sie Ihren Pflanzen ruhig etwas Schatten. Kurbeln Sie zur Mittagszeit die Markise nach vorne, stellen Sie einen Sonnenschirm auf oder spannen Sie ein Sonnensegel über Ihr Gemüsebeet. Kübel- und Topfpflanzen einfach in ein schattiges Plätzchen der Terrasse rücken. Langfristig schützen schattenspendende Bäume am besten vor der Gluthitze. Frühbeete und Gewächshäuser sollten Sie übrigens unbedingt gut belüften, damit sich die Hitze hier nicht anstaut.

Hitze-Tipp 3: Boden bedecken

Damit der Boden bei Sommerhitze nicht austrocknet, hilft es, offene Stellen mit einer natürlichen Pflanzschicht zu bedecken. So verdunstet weniger Wasser und die Feuchtigkeit verbleibt in der Erde. Als Sofort-Maßnahme raten Garten-Experten eine Mulchschicht über der Erde auszubringen, etwa aus Rasenschnitt, Laub, Stroh oder Schnittgut. Auch Rindenmulch eignet sich hervorragend. Dieser kann sogar bei Topfpflanzen eingesetzt werden. Mulchen bietet allgemein einige Vorteile, die wir hier erklären.
Langfristig schützen Sie Ihren Garten jedoch am besten mit Stauden, Sträuchern und Bodendeckern vor immer wieder kehrenden Hitzeperioden. Tanja Matschinsky von der Hessischen Gartenakademie rät gegenüber Ökotest etwa zu Bodendeckerrosen und Teppichknöterich, Teppichsedum, Sternmoos, Golderdbeere, Elfenblume und Dickmännchen, Triumphator und Katzenminze.

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