Schmetterlingsmagnet

Knoblauchsrauke: So pflanzen Sie das Wildkraut im Garten an

Zu sehen ist eine weiß blühende Knoblauchsrauke, auf deren Blüten ein Aurora-Falter sitzt. Der Aurora-Falter hat violett-blau-weiße Flügen, die mit schwarzen Sprenkeln überzogen sind (Symbolbild).
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Wer ist schöner? Knoblauchsrauke oder Aurora-Falter?

Die Knoblauchsrauke kennen viele Gartenfreunde noch nicht, denn das Wildkraut ist recht unscheinbar und unbekannt. Dabei lässt es sich vielseitig einsetzen und duftet herrlich nach Knoblauch.

Dortmund – Viele Tiere haben den Wert der Knoblauchsrauke längst erkannt. So ist die Pflanze beispielsweise für viele Schmetterlinge und Falterarten eine wichtige Nahrungsquelle. Doch auch Menschen hat die Knoblauchsrauke einiges zu bieten. So lassen sich alle Teile der Knoblauchsrauke verwerten*, wie 24garten.de* berichtet.

In der Küche sollte die Knoblauchsrauke nur roh zum Einsatz kommen. Denn ihr leckerer, scharfer und an Knoblauch erinnernder Geschmack verflüchtigt sich, sobald die Rauke ins kochende Wasser kommt. Klein gehackt schmecken die Blätter besonders gut in Kräuterquark, in Salat, als Pesto oder als Topping auf Bowls und Eintöpfen. Die Blüten ergeben eine schöne Verzierung von Salaten und anderen Speisen. Die Samen der Knoblauchsrauke sind oftmals Grundlage für selbst gemachten Senf.

Der Platz im Kräuterbeet sollte für die Knoblauchsrauke halbschattig bis schattig sein. Nach der Pflanzung ist es sinnvoll, das Kraut ausgiebig zu gießen und auch an heißen Sommertagen den Pflanzen mit einem kleinen Wassernachschub zu helfen. Eine weitere Pflege ist nicht nötig, die Pflanze vermehrt sich sogar recht zügig von alleine. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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