Schöne Giftpflanze

Maiglöckchen: Wann sie blühen und wie sie sich von Bärlauch unterscheiden

Blühende Maiglöckchen auf einer Wiese (Symbolbild).
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Spätestens ab der Blüte kann man Maiglöckchen gut von Bärlauch unterscheiden (Symbolbild).

Maiglöckchen sind zierliche Pflanzen mit hübschen, weißen Blüten. Und leider auch dem Bärlauch recht ähnlich. Gerade vor der Blüte besteht daher Verwechslungsgefahr.

München – Maiglöckchen ähneln Schneeglöckchen ein wenig, blühen aber später. Vor der Blüte steht der Austrieb der Blätter und der fällt in eine ungünstige Zeit. Nämlich in die Erntezeit von Bärlauch. Schnell verwechseln Laien dann den essbaren Bärlauch mit dem giftigen Maiglöckchen*, berichtet 24garten.de. Doch es gibt einige Unterscheidungsmerkmale, noch bevor das Maiglöckchen blüht. Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) ist bei uns ebenso heimisch wie in Nordamerika und Asien und wächst in Laubmischwäldern und Buchenwäldern, im Gebirge und auf Wiesen. Maiglöckchen gehören zur Familie der Spargelgewächse und wie ihr Name schon andeutet, blühen sie im Mai und sind daher auch überaus beliebt am Muttertag.

Maiglöckchen haben weiße, glockenförmige Blüten. Und wie viele andere Pflanzen auch steht das Maiglöckchen unter Naturschutz und darf außerhalb des eigenen Grundstücks nicht gepflückt oder ausgegraben werden. Bevor die Blüte überhaupt zu sehen ist, treiben erst mal die lanzettförmigen Blätter aus. Die erinnern leider auch an die gleichzeitig austreibenden Bärlauch-Blätter. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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