Seltenes Frühlings-Symbol

Maikäfer: Frühlingsbote und Schädling

Ein Maikäfer ist links im Bild zu sehen. Er krabbelt mit aufgestellten Fühlern einen morschen Baumstamm, der rechts zu sehen ist, hinauf. (Symbolbild).
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Maikäfer erkennt man leicht an ihrer typischen Zeichnung an den Seiten (Symbolbild).

Der Maikäfer gilt als Symbol des Frühlings. Früher gab es ihn in Massen, heute ist er entweder nicht auffindbar oder wird bekämpft. Aber macht ihn das wirklich selten?

Frankfurt am Main – Der Maikäfer ist eigentlich ein bekanntes Tier. Zumindest optisch können ihn viele identifizieren. Dennoch war er einige Zeit in vielen Gebieten von der Bildfläche verschwunden. Das liegt aber nicht nur an der Bekämpfung. Wie viele andere Käferarten auch, hat der Maikäfer sowohl Anhänger als auch Gegner*, berichtet 24garten.de*. Zwischen Schädling und in manchen Orten selten gewordenem Käfer liegt oft wenig.

Er kommt in Geschichten vor, ist ein Sinnbild des Frühlings und genaugenommen schon ab April unterwegs. Der Maikäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer und ist praktisch unverwechselbar. Besonders häufig kommen Feldmaikäfer (Melolontha melolontha)  und Waldmaikäfer (Melolontha hippocastani) vor. Im April oder Anfang Mai tauchen die ersten Käfer auf und machen sich über Laubbäume her, allerdings sind die Käfer nicht jedes Jahr sichtbar. Dazwischen verschwinden die Maikäfer scheinbar einfach spurlos, das hängt aber weniger mit Bekämpfungsmaßnahmen, sondern mit ihrem Lebenszyklus zusammen. Denn die meiste Zeit verbringen die Tiere als Engerlinge. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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