Ebay-Kleinanzeigen

Mieter flippt aus: "Preisniveau ist erschreckend und dämlich"

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Ein Mieter ist richtig sauer über zu hohe Mieten - und lässt seinem Ärger freien Lauf.

Die Mieten steigen in vielen deutschen Großstädten immer weiter an. Einem Mieter wurde das jetzt zu bunt - und er machte seinem Ärger richtig Luft.

Ein User des Portals Ebay Kleinanzeigen hat seinem Ärger über steigende Mieten richtig Luft gemacht. Auf dem Portal werden auch immer wieder Immobilien zum Mieten und Wohnen angeboten. Gerade in München sind die Mietpreise in den vergangenen Jahre stark gestiegen - und tun es noch immer.

Der User mit dem Namen "Traumfänger" ist darüber so erbost, dass er eine wütende Nachricht auf dem Portal hinterließ - und die hat es in sich:

"Euer Preisniveau ist erschreckend und zugleich dämlich"

"Es ist traurig", schreibt der User. "Wieso wollt ihr immer mehr? Ihr habt doch schon etwas? Ihr habt Immobilien." Seinem Frust über die hohen Mietpreis lässt er freien Lauf: "Ich kenne viele Vermieter und keinem geht es extrem schlecht! Fahren Porsche oder Maserati."

Klar gönne er es den Vermietern, so "Traumfänger". Jedoch prangert er an: "Wieso müssen die Mieten so überteuert sein?" Er appelliert an alle Vermieter: "Wacht endlich auf.... macht es nicht noch schlimmer und werdet wieder normal." Die Mieten würden in keiner Relation mehr stehen, die überteuerten Unterkünfte seien teils in miserablem Zustand.

Mieter, fährt der User fort, müssten teilweise in mehreren Jobs nebeneinander arbeiten, um sich das Wohnen in München überhaupt leisten zu können. "Hört endlich auf mit Eurem Wuchermieten-Wettbewerb. Das Maß läuft über und ihr verschließt die Augen", schreibt er.

Lesen Sie hier: Diese Mitbewohner nerven uns am meisten.

User erstellt Nachtrag zu Wut-Inserat

Das scheinbare Inserat hat im Netz bereits große Kreise gezogen. Viele User scheinen darauf reagiert zu haben, denn "Traumfänger" verfasste noch einen Nachtrag zu seinem Wut-Post. Darin bedankt er sich für all die "netten Worte", die er erhalten habe. Er selbst sei nicht in Not, prangere aber die hohe Mieten und Vermieter an, die diese verlangen.

"Wenn eine Einzelperson einen Job hat, mit dem sie gerade so über die Runden kommt, ist der Preis dann gerechtfertigt", so der User in seinem zweiten Text, "wenn die Miete für eine kleine Wohnung oder ein Apartment an den Nettolohn dieser Person herankommt?"

"Erlebnisse aus den letzten Jahren"

"Aktuell haben wir einen Neubürger im Betrieb", schreibt "Traumfänger" weiter. Er lebe in einem Haus extra für, wie der User sie nennt, 'Neubürger'.  "Und ja sie tun mir teilweise sogar leid - solange sie sich nichts zu Schulden kommen lassen. 16 Personen in einem Haus. Davon vier in einem Zimmer. Je Person 450 Euro Miete... na, wer hatte Mathe Leistungskurs???", richtet er die Frage provokativ an die Leser seines zweiten Inserats. "Das sind über 7.000 Euro im Monat. Wieso also billiger machen, wenn man in einem Jahr so auch reich werden kann?"

Der User regt sich in seinem Schreiben über diverse weitere Beispiele auf und richtet sich schließlich mit einer Bitte an alle Vermieter:

"Also eine einfache Bitte, liebe Vermieter. Erfreut Euch an einem Eigenheim oder zwei oder drei oder noch mehr. Wenn ihr mit den Einnahmen gut haushaltet, sind auch kleine Reperaturen kein Problem und ansonsten gibt es genügend Mieter die froh wären und es in Ehren halten würden, wenn sie etwas Ordentliches und Bezahlbares finden würden und die Chance haben, auch mal Geld bei Seite zu legen für ein klein wenig Luxus. [...] Das, was viele von Euch Vermietern haben, ist für viele von uns Mietern leider nicht alltäglich und normal. Wir drehen jeden Cent zehnmal um. Verzichten auf vieles und haben Nebenjobs um über die Runden zu kommen. Und wären einfach nur dankbar wenn das endlich mal jemand sieht und erkennt."

Auch interessant: Diese skurrilen Wohnungsinserate schießen den Vogel ab.

sca

Zuzug: Diese Regionen werden bis 2030 boomen

Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen.
Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen. © wikimedia
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030.
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030. © wikimedia
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen.
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen. © wikimedia
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben.
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben. © wikimedia
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen.
Platz 6: Die beliebte Touristengegend um die Region Breisgau-Hochschwarzwald bekommt ebenfalls Zuwachs in der Bevölkerung: Hier rechnet das HWWI bis 2013 mit 22.091 neuen Einwohnern - das macht insgesamt 257.000 Menschen. © wikimedia
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen.
Platz 5: Die Region nördlich von Stuttgart erfreut sich eines wirtschaftlich starken Auftretens. Das scheint auch für Wohnungssuchende attraktiv zu sein: Mit 22.874 neuen Einwohnern wird der Landkreis Ludwigsburg bis 2030 etwa 534.000 Einwohner zählen. © wikimedia
Platz 5: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner.
Platz 5: Mit den Städten Bonn und Köln in unmittelbarer Nähe ist der Rhein-Sieg-Kreis eine beliebte Wohngegend. Viele Bürger pendeln von außerhalb in die Städte zum Arbeiten. Deswegen vermutet die HWWI ein Bevölkerungswachstum um 29.016 Menschen auf 596.000 Einwohner. © wikimedi a
Platz 3: Zum ersten Mal begeben wir uns in den Norden Deutschlands: Hamburg liegt auf Platz 3 der am meisten boomenden Städten und Regionen. Heute leben bereits 1,86 Millionen Menschen (Stand Dezember 2016) in der Hansestadt - bis 2030 sollen nochmal 35.579 dazukommen.
Platz 3: Zum ersten Mal begeben wir uns in den Norden Deutschlands: Hamburg liegt auf Platz 3 der am meisten boomenden Städten und Regionen. Heute leben bereits 1,86 Millionen Menschen (Stand Dezember 2016) in der Hansestadt - bis 2030 sollen nochmal 35.579 dazukommen. © pixabay
Platz 2: Nach Rosenheim und Fürstenfeldbrück, die durch ihre Nähe zu München vor Attraktivität zu sprühen scheinen, kommt nun der Landkreis München selbst. Bis 2030 wird dieser auf 340.000 Einwohner anwachsen - das sind 40.654 neue Einwohner. Die bayerische Landeshauptstadt hingegen wird dank hoher Mieten sogar etwas an Bevölkerung verlieren.
Platz 2: Nach Rosenheim und Fürstenfeldbrück, die durch ihre Nähe zu München vor Attraktivität zu sprühen scheinen, kommt nun der Landkreis München selbst. Bis 2030 wird dieser auf 340.000 Einwohner anwachsen - das sind 40.654 neue Einwohner. Die bayerische Landeshauptstadt hingegen wird dank hoher Mieten sogar etwas an Bevölkerung verlieren. © pixabay
Platz 1: In die Hauptstadt Berlin wird es bis 2030 64.276 neue Einwohner ziehen - und das bei einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent. Die Bevölkerung wird dann circa 3,5 Millionen Menschen umfassen.
Plat 1: In die Hauptstadt Berlin wird es bis 2030 64.276 neue Einwohner ziehen - und das bei einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent. Die Bevölkerung wird dann circa 3,5 Millionen Menschen umfassen. © pixabay

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