Lästige Gartenbewohner

Mücken im Garten: Wie Sie mit Zitrone und Zimt die nervigen Insekten vertreiben

Mücken können sich im Sommer als wahre Plage im Garten erweisen. Wir zeigen, wie Sie die kleinen Blutsauger vertreiben – oder sogar ganz verhindern.

Ein herrlicher Sommerabend, an dem es sich wunderbar auf der Terrasse entspannen lässt, und dann das: Mücken. Gerade bei feuchtwarmem Wetter scheinen sich die Tierchen geradezu explosionsartig zu vermehren. Um sich vor den Blutsaugern und ihren juckenden Stichen zu schützen, sind allerlei Insektenschutzmittel im Handel erhältlich. Stechmücken lassen sich aber auch auf natürliche Art und mit einfachen Hausmitteln aus dem Garten vertreiben oder sogar vorbeugen. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

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Mücken im Garten: Drei Tipps, um Stechmücken fern zu halten

  1. Brutstellen vermeiden: Damit sich Mücken gar nicht erst in ihrem Garten heimisch fühlen und sich dort munter vermehren, sollten sie Mücken möglichst keine Gelegenheit für Brutstellen bieten. Die Insekten vermehren sich in großer Zahl in stehendem Gewässer, also etwa im Gartenteich, aber auch in Regentonnen oder befüllten Gießkannen. Decken Sie Regentonnen deshalb immer ab und verteilen Sie gesammeltes Regenwasser möglichst bald im Beet. Auch Vogeltränken sollten einmal die Woche geleert und gereinigt werden. Gegen Mückenlarven im Gartenteich helfen Fische oder Wasserspiele, welche die Wasseroberfläche in Bewegung halten. Letzteres verhindert die Eiablage.
  2. Düfte: Sind die Mücken erst einmal geschlüpft und schwirren munter im Garten herum, kann man sie nur noch abwehren. Als natürliche Mückenabwehr haben sich vor allem Düfte bewährt, sei es als Kerze oder als Öl für Duftlampen. Versuchen Sie einmal Zitrone, Zimt, Bergamotte, Eukalyptus, Zeder, Sandelholz oder Neem. Zimt hat sich übrigens auch als Hausmittel gegen Ameisen im Hochbeet bewährt.
  3. Pflanzen: Auch bestimmte Gartenpflanzen sondern Düfte ab, welche Mücken gar nicht leiden können. Zur Mückenabwehr eigen sich etwa Pflanzen wie Lavendel, Katzenminze, Pfefferminze, Duftgeranien oder Tomatenpflanzen. Tomaten sollten Sie übrigens immer richtig pflegen, damit sie nicht nur Mücken abwehren, sondern auch eine reiche Ernte davontragen.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Frau gießt ihre Blumen. Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. ©  Westend61/Imago
Frau wässert Blumen mit Gartenschlauch. Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. ©  Westend61/Imago
Mann mäht seinen Rasen. Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Shotshop/Imago
Kübelpflanzen auf einer Terrasse. Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Shotshop/Imago
Mann gießt Jungpflanzen im Hochbeet. Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imagebroker/Imago
Gartenbewässerung. Das Wasser sollte beim Gießen nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Panthermedia/Imago
Frau bearbeitet ihr Blumenbeet. Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © Westend61/Imago
Blumenmeer. Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss/Imago
Frau düngt ihren Salat mit Kompost. Zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihre Pflanzen düngen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © Redeleit-L./Imago
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © YAY Images/Imago

Vorsicht: Diese Düfte locken Mücken an

Anders herum sollten Sie Mücken aber auch nicht ungewollt anlocken. Die Plagegeister lieben Schweiß und süße Parfüms. Bevor Sie sich abends nach der Gartenarbeit auf Ihrer Terrasse im Garten niederlassen, sollten Sie sich also am besten abduschen. Auch dunkle Kleidung lockt Mücken magisch an, weshalb Sie helle Oberteile und Hosen bevorzugen sollten. (as)

Rubriklistenbild: © jeffrey van daele/Imago

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