Ja und nein

Rosenkohl wächst besser, wenn man ihn köpft?

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Rosenkohl entwickelt seine Röschen besser, wenn die Endknopse abgeknipst wird. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Rosenkohl selber zu pflanzen ist nicht so schwer. Mit ein paar Tricks soll er noch besser wachsen. Das Kappen der Terminalknospe beispielsweise soll das Wachstum anregen. Stimmt das?

Pillnitz (dpa/tmn) - Der Rosenkohl ist ein beliebtes Zuchtgemüse. Mit Tricks, soll er besser wachsen. Aber stimmt es denn wirklich, dass sich der Rosenkohl ausgerechnet dann besser entwickelt, wenn man ihm die Endknospe wegnimmt?

Ja und nein. Zwar rät die Sächsische Gartenakademie dazu, aber nur für jene Pflanzen deren Ernte für Mitte November vorgesehen ist. Das Köpfen der sogenannten Terminalknospe sollte dann ab September geschehen - also rund sechs Wochen vor dem Erntetermin.

Nicht köpfen sollte man die oberste Knospe an der Triebspitze für die Dezemberernte. Dann laufen die Pflanzen Gefahr, bei Frost Schaden zu nehmen. Außerdem hat das Ausbrechen bei diesen Pflanzen meist keinen so positiven Effekt.

Das gilt auch für die Hobbygärtner, die Rosenkohl kontinuierlich beernten wollen. Denn das Köpfen sorgt für eine konzentrierte Erntereife.

Tipps der Gartenakademie

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