Einbruchsschutz

Ex-Einbrecher verrät, welcher Schutz wirklich etwas taugt - und welcher überflüssig ist

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Mechanischer oder elektronischer Schutz? Ein Einbrecher erklärt, was Hausbesitzer unbedingt brauchen.

Um das eigene Haus vor Einbrechern zu schützen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Aber welche taugen wirklich etwas? Ein Ex-Langfinger hat eine klare Meinung dazu.

Die Vorstellung, dass jemand ohne weiteres in das eigene Haus eindringen könnte, ist für viele unerträglich. Nicht umsonst gibt es deshalb zahlreiche Möglichkeiten, das Eigenheim vor Einbrechern zu schützen.

Von Scheinwerfern und Alarmanlagen bis hin zu speziellen Verriegelungen, ist die Auswahl groß. Aber welche Optionen schützen das Eigenheim wirklich zuverlässig und welche können Sie sich sparen? Ein Ex-Einbrecher verrät, worauf Sie achten sollten.

Ex-Einbrecher erklärt, auf welchen Schutz Hausbesitzer nicht verzichten sollten

Siegfried Massat räumte jahrelang Wohnungen aus und saß dafür auch einige Zeit im Gefängnis. Dem Online-Portal Focus erklärte der 72-Jährige, worauf es beim Einbruchsschutz ankommt: Seiner Meinung nach sei mechanischer Schutz in Form von Pilzkopfverriegelungen, Querriegelschlössern, Polycarbonat zum Absichern der Scheiben und ein Hochschiebeschutz für Rollläden unabdingbar. Diese halten Einbrecher nämlich davon ab, möglichst schnell in eine Wohnung einzudringen - und Zeit spielt für die Langfinger eine große Rolle.

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Auf eine Alarmanlage können Verbraucher seiner Meinung nach unter bestimmten Umständen verzichten: Nur wenn sie vom Boden und vom Dach aus nicht zu erreichen sei, würde sie Sinn ergeben. Auch bei Kameras ist der Ex-Einbrecher eher skeptisch, denn vielen Straftätern sei es heutzutage egal, ob sie gefilmt werden. Sie könnten sich ganz einfach maskieren, um nicht erkannt zu werden.

Video: Was tun, um Einbrüchen vorzubeugen?

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Besser sei hier ein stiller Alarm, der zum Beispiel bei Bodenkontakt ausgelöst wird oder grelle Lichter. Generell würde elektronischer Schutz nur sinnvoll sein, wenn wirklich sofort jemand kommt. Schließlich sind die meisten Einbrecher innerhalb von fünf Minuten mit ihrem Raubzug fertig.

"Elektronische Geräte sind nur dann hilfreich, wenn sie mit mechanischen Geräten kombiniert werden. Beides ist ein guter Schutz", schließt Massat. "Die mechanische Sicherung ist ein Muss, die elektronischen Geräte sind ein Kann."

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Diese zehn Verstecke für Bargeld findet jeder Einbrecher

Ein Klassiker, den jeder kennt, sind zusammengerollte Geldscheine in Strümpfen und Socken.
Ein Klassiker, den jeder kennt, sind zusammengerollte Geldscheine in Strümpfen und Socken. © pixabay
Die Matratze ist ein beliebter Hort für das eigene Geld. So hat man nachts immer das Gefühl gut auf seine Habe aufpassen zu können. Doch leider ist das auch den Einbrechern bekannt.
Die Matratze ist ein beliebter Hort für das eigene Geld. So hat man nachts immer das Gefühl, gut auf seine Habe aufpassen zu können. Doch leider ist das auch den Einbrechern bekannt. © pixabay
Ob zwischen zwei Büchern oder in einem Umschlag zwischen den Buchseiten – im Regal sucht jeder Einbrecher.
Ob zwischen zwei Büchern oder in einem Umschlag zwischen den Buchseiten – im Regal sucht jeder Einbrecher. © pixabay
Auch ein beliebtes Versteck ist der Kühlschrank oder das Gefrierfach. Das Geld wird in eine Tupperbox oder einen Gefrierbeutel gesteckt und hinter die Lebensmitteln gestellt.
Auch ein beliebtes Versteck ist der Kühlschrank oder das Gefrierfach. Das Geld wird in eine Tupperbox oder einen Gefrierbeutel gesteckt und hinter die Lebensmitteln gestellt. © pixabay
Auch deutsche Blumentöpfe sind nicht sicher. Zwischen Vase und Topf verschwinden meist einige Geldscheine.
Auch deutsche Blumentöpfe sind nicht sicher. Zwischen Vase und Topf verschwinden meist einige Geldscheine. © pixabay
Auch im Backofen sind Ihre Scheine nicht sicher…
Auch im Backofen sind Ihre Scheine nicht sicher… © pixabay
…genauso wenig wie im Spülkasten der Toilette. Diese Verstecke hat man schon in zahlreichen Filmen gesehen und sind deshalb jedermann bekannt.
…genauso wenig wie im Spülkasten der Toilette. Diese Verstecke hat man schon in zahlreichen Filmen gesehen und sind deshalb jedermann bekannt. © pixabay
Teppiche, Matten und Fußabtreter: Diebe suchen alles ab.
Teppiche, Matten und Fußabtreter: Diebe suchen alles ab. © pixabay
Jeder Zeichentrickdieb schaut hinter Spiegeln und Bilderrahmen – genauso machen es reale Einbrecher.
Jeder Zeichentrickdieb schaut hinter Spiegeln und Bilderrahmen – genauso machen es reale Einbrecher. © pixabay
Vergessen Sie Großmutters Keksdose – im besten Fall erleichtern Sie es damit dem Einbrecher sein Diebesgut sicher zu verstauen.
Vergessen Sie Großmutters Keksdose – im besten Fall erleichtern Sie es damit dem Einbrecher sein Diebesgut sicher zu verstauen. © pixabay

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