Sicher, aber schonend

Das sind die umweltfreundlichen Alternativen zu Streusalz

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Damit die am Gehweg wachsenden Pflanzen nicht leiden, rät das Umweltbundesamt zu einem salzfreien Streumittel. Foto: Michael Reichel

Um gegen Glätte auf Gehwegen vorzugehen, benutzen viele Verbraucher Streusalz. Das Granulat gilt als effektiv, aber nicht als besonders umweltfreundlich. Welche Alternativen gibt es?

Dessau-Roßlau (dpa/tmn) - Streusalz sorgt für Sicherheit auf den Straßen - allerdings auf Kosten der Umwelt. Es kann am Rand wachsende Pflanzen schädigen, bei direktem Kontakt sogar verätzen. Darauf weist das Umweltbundesamt hin.

Es empfiehlt deshalb, auf das übliche Salz zu verzichten und alternativ den Schnee wegzuschaufeln oder salzfreie Streumittel zu verwenden. Mit dem Blauen-Engel-Label für Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet sind Granulate aus Sand oder Kalkstein. Erhältlich sind zudem Streumittel aus Ton. Zu kaufen gibt es diese zum Beispiel im Landhandel oder Baumarkt.

Salz reichert sich im Boden an. Das führt zu einer erschwerten Nährstoffaufnahme von Pflanzen, was diese auf Dauer schädigt. Tiere entzünden sich zudem schnell die Pfoten an dem Granulat. Auch die Substanz von Häusern und Automaterialien leiden unter dem Natriumchlorid.

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