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So wird Ihr Balkon sicher für Kleinkinder

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Balkone an einem Mehrfamilienhaus
Sturzgefahr: Wer kleine Kinder hat, sollte einen besonderen Blick auf seinen Balkon werfen, um zu vermeiden, dass die Kleinen klettern und in Gefahr geraten. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Offene Balkontüren sorgen für frische Luft. Bei Kleinkindern sollte man sie aber besser schließen, wenn man kein Auge auf den Nachwuchs werfen kann. So verhindert man das Schlimmste - einen Sturz.

Hamburg - Für viele Menschen gerade im Sommer ein großes Glück: Der Balkon. Doch wer kleine Kinder hat, sollte den Nachwuchs bei offener Balkontür stets im Auge behalten - und im Zweifel nur kurz stoßlüften, rät die Aktion Das sichere Haus (DSH). Denn: Immer wieder kommt es hier zu lebensgefährlichen Stürzen.

Blumenkübel, Balkonmöbel, Getränkekisten und andere Dinge, auf die Kleinkinder steigen können, haben deshalb nichts in der Nähe der Balkonbrüstung zu suchen. Um Kletterübungen der Kleinen direkt am Balkongeländer zu vermeiden, sollten sie besser weit weg vom Geländer und an die Hauswand gerückt werden - oder gleich ganz in der Wohnung bleiben.

Blumenkästen als Kletterbarriere

Eine weitere Maßnahme, um zu verhindern, dass Kleinkinder sich an der Balkonbrüstung hochziehen - und im schlimmsten Fall in die Tiefe fallen: Blumenpracht als Kletterbarriere nutzen. Werden Blumenkästen, an der Innenseite der Balkonbrüstung aufgehängt, erschweren sie dem Nachwuchs gefährliche Kletterübungen, rät die Aktion Das sichere Haus.

Wer neu- oder umbaut, sollte seinen Balkon zudem von vornherein möglichst sturzsicher gestalten und für das Balkongeländer Längslatten statt Querlatten wählen, am besten mit Stäben im Abstand von höchstens neun Zentimetern. So kann kein Kopf durch die Stäbe gelangen - und die Kleinen können das Geländer weniger leicht erklimmen.

Auch sinnvoll: Ketten oder Riegel an der Balkontür, die verhindern, dass der Nachwuchs die Tür alleine öffnen und unbeaufsichtigt auf den Balkon gelangen kann. dpa

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