Kaum weggewischt, schon wieder da

Mit diesen Tricks werden Sie Staub dauerhaft los

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Staub wischen kann ganz schön nerven - besonders wenn sich Staub schnell wieder auf alle Möbel legt.

Kennen Sie das? Kaum haben Sie Staub gewischt, legt er sich auch schon wieder auf die Möbel. Wie Sie dem Hausstaub wirklich Herr werden, verraten wir Ihnen hier.

Staub wischen und saugen gehört zu den unliebsamsten Aufgaben im Haushalt. Das Fiese daran: Egal wie wie gründlich man den Hausstaub entfernt - er kommt ratzfatz wieder zurück. Damit Sie Staub los werden und er auch nicht mehr so schnell zurückkommt, gibt es jedoch den ein oder anderen Trick, der wirklich hilft.

Tipp 1: Fenster auf beim Staubsaugen und wischen

Um den Staub dauerhaft zu reduzieren, müssen Sie ihn erst einmal gründlich entfernen. Das Problem dabei: Beim Staubwischen und Staubsaugen wirbeln wir die feinen Partikel aus Hautschuppen, Teppichfasern und Schmutzpartikeln ordentlich auf. Hier hilft es, beim Putzen das Fenster zu öffnen und f ür Durchzug zu sorgen, denn der Luftstrom z ieht den aufgewirbelten Staub mit nach draußen und nimmt so die halbe Arbeit ab.

Übrigens: Damit gar nicht erst so viele Schmutzpartikel durch Abgase in die Wohnung kommen, sollten Sie lieber morgens gleich die Fenster für ein paar Minuten weit öffnen. So kommt weniger Staub ins Haus als bei gekippten Fenstern, die den ganzen Tag geöffnet sind. Ohnehin sollten Sie aus Gründen des richtigen Heizens auf gekippte Fenster verzichten.

Tipp 2: Das richtige Gerät

Achten Sie beim Staubsaugen außerdem auf ein gutes, saugstarkes Modell und vergessen Sie nicht, die Möbel gelegentlich abzusaugen. Antistatische Staubtücher vermindern ebenfalls, dass Staub beim Wischen wieder in die Luft gelangt. Den selben Zweck erfüllen aber auch angefeuchtete Tücher, eventuell mit etwas Spüli im Wischwasser. Tauschen Sie auch den Staubsaugerbeutel regelmäßig aus.

Tipp 3: Teppiche, Matratzen und Bettdecken gründlich ausklopfen

Ein weiterer wertvoller Tipp, um Staub los zu werden: Große Textilien wie Teppiche und Matratzen sollten etwa alle drei Monate mit dem guten alten Teppichklopfer ausgeklopft werden. Der Staubsauger saugt nämlich meist zu oberflächlich - den Tiefenstaub werden Sie mit der Klopfmethode besser los. 

Auch Bettdecken können ziemliche Staubfänger sein. Schütteln Sie Bettdecken und Kissen deshalb am besten jeden Morgen auf dem Balkon oder am Fenster aus.

Auch interessant: Putzplan erstellen - Wie Sie Ihren Haushalt perfekt organisieren

Tipp 4: Luftbefeuchter und Pflanzen einsetzen

Bei Staub wirkt befeuchtete Luft wahre Wunder, denn die Feuchtigkeit bindet Staub besser als trockene. Deshalb sollten Sie in den meisten Räumen (bis auf das Schlafzimmer) Zimmerpflanzen verteilen und gelegentlich feuchte Tücher über die Heizung hängen. Auch ein elektrischer Luftbefeuchter leistet hier gute Dienste. 

Lesen Sie auch: Wie oft muss ich bei Hausstauballergie putzen?

Von Andrea Stettner

Staub-Alarm! Diese Stellen müssen Sie regelmäßig putzen

Normalerweise wird unter dem Bett gleich mit gewischt, wenn man das Zimmer sauber macht. Es gibt aber sicherlich auch Faulpelze, die das für unnötig halten - weil man den Staub dort nicht so gut sieht.
Normalerweise wird unter dem Bett gleich mit gewischt, wenn man das Zimmer sauber macht. Es gibt aber sicherlich auch Faulpelze, die das für unnötig halten - weil man den Staub dort nicht so gut sieht. © pixabay
Wer seine Büchersammlung schon länger nicht mehr besucht hat, wird schnell feststellen, dass sich einiges an Staub gesammelt hat. Die Oberflächen zu reinigen, ist oft sehr lästig - sollte aber erledigt werden.
Wer seine Büchersammlung schon länger nicht mehr besucht hat, wird schnell feststellen, dass sich einiges an Staub gesammelt hat. Die Oberflächen zu reinigen, ist oft sehr lästig - sollte aber erledigt werden. © pixabay
Hängeschränke in der Küche werden beim Staubwischen oft vernachlässigt, weil sie so schlecht zu erreichen sind. Doch gerade hier sollte es blitzblank sein - wo doch in der Küche so viel mit Essen hantiert wird. Außerdem entstehen beim vielen Kochen oft fettige Oberflächen, worauf sich der Staub gerne festsetzt. Dasselbe gilt für die Abzugshaube. Also immer regelmäßig dort putzen.
Hängeschränke in der Küche werden beim Staubwischen oft vernachlässigt, weil sie so schlecht zu erreichen sind. Doch gerade hier sollte es blitzblank sein - wo doch in der Küche so viel mit Essen hantiert wird. Außerdem entstehen beim vielen Kochen oft fettige Oberflächen, worauf sich der Staub gerne festsetzt. Dasselbe gilt für die Abzugshaube. Also immer regelmäßig dort putzen. © pixabay
Sie verleihen dem Raum Leben - aber nur wenn sie schön grün sind und nicht von Staub bedeckt. Legen Sie auch hier regelmäßig Hand an.
Sie verleihen dem Raum Leben - aber nur wenn sie schön grün sind und nicht von Staub bedeckt. Legen Sie auch hier regelmäßig Hand an. © pixabay
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Für manch einen ist eine anständige Dekoration der Wohnung unabdingbar. Doch Deko-Objekte sind die idealen Staubfänger. Wischen Sie so oft wie möglich mit einem nebelfeuchten Tuch darüber. © pixabay
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Wie sieht es mit Ihren Tür- und Fensterrahmen aus? Auch die brauchen eine regelmäßige Pflege. © pixabay
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Den Heizkörper zu putzen, ist wohl eine der nervigsten Aufgaben. Es lohnt sich trotzdem sie anzugehen: Denn zu viel Staub in der Wohnung sorgt für Hausstauballergien. © pixabay

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