Auf Effizienzklasse achten

Staubsauger-Label gibt Stromverbrauch für Standard-Fläche an

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Ab September gelten neue EU-Richtlinien für den Energieverbrauch für Staubsauger. Foto: Tobias Hase/dpa

Wie hoch der Stromverbrauch eines Staubsaugers ist, lässt sich an einem EU-Label ablesen. Doch was genau bedeuten die Angaben auf dem Label und ab wann lohnt sich eine höhere Effizienzklasse?

Berlin (dpa/tmn) - Auf dem EU-Label für Staubsauger ist ein durchschnittlicher Stromverbrauch angegeben. Dieser Wert steht für eine Standard-Berechnung: Die verbrauchten Kilowattstunden pro Jahr gelten für 50 Mal Saugen auf einer Fläche von 87 Quadratmetern, erläutert die Initiative Hausgeräte+ in Berlin.

Je nachdem, wie der Bewohner den Staubsauger einsetzt und wie groß der Haushalt ist, können aber mehr Kosten entstehen. Der Rat: Je größer das Haus oder die Wohnung ist und je häufiger man saugt, desto eher lohne sich der Kauf eines Gerätes mit höherer Effizienzklasse.

Verbraucher sollten aber bedenken, dass zwischen jeder Klasse nur etwa sechs Kilowattstunden im Jahr Unterschied liegen. Das sind Kosten von circa 1,60 Euro.

Zum 1. September werden die Anforderungen an den Energieverbrauch der Staubsauger noch mal verschärft. Dann darf die sogenannte maximale Nennleistungsaufnahme von neu in den Verkehr gebrachten Staubsaugern weniger als 900 Watt betragen.

Derzeit liegt der Wert bei unter 1600 Watt. Damit sinkt der Stromverbrauch der Geräte. Auch die Mindestanforderungen für Staubemissionen und den Lärmpegel der Geräte verschärfen sich.

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